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	<title>Kambodscha Archive - thebigstep.ch</title>
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	<description>Der Reiseblog eines Weltenbummlers</description>
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	<title>Kambodscha Archive - thebigstep.ch</title>
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		<title>KAMBODSCHA &#8211; ANGKOR WAT, KILLING FIELDS UND DER AKZENT-GATE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2019 17:14:56 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://thebigstep.ch/blog/kambodscha-angkor-wat-die-killing-fields-und-ein-akzent-gate/">KAMBODSCHA &#8211; ANGKOR WAT, KILLING FIELDS UND DER AKZENT-GATE</a> erschien zuerst auf <a href="https://thebigstep.ch">thebigstep.ch</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Siem Reap </h2>



<p>Ich war also zurück in Kambodscha, das Land, welches für mich vor kurzer Zeit noch Heimat war. Ich hatte noch ein gültiges Visum und wollte in Siem Reap die Angkor Tempel sowie die Killing Fields und das Gefängnis S21 in Phnom Penh besichtigen. Mein einfaches Vorhaben war begleitet von einem medizinischen Mini-Notfall, einem wohlverdienten Tourniersieg und einem &#8211; ich nenne es mal Akzent-Gate. Diesmal habe ich keine Verluste zu beklagen, ausser der beiden T-Shirts, die ich bewusst in Phnom Penh gelassen habe.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Anfahrt</h3>



<p>Nach einer angenehmen Busfahrt von Don Det erreichten wir die Landesgrenze zu Kambodscha um etwa 10:00 Uhr. Ich musste keinen Visa-Antrag stellen und konnte nach dem Ausfüllen des Einreiseformulars gleich mein Stempel abholen. Bei meinen bestehenden vier kambodschanischen Visen, wovon nur noch einer gültig war, musste auch der Grenzbeamte lachen. Die Uniform des Beamten war mit Auszeichnungen zugekleistert. Musste wohl ein wichtiger Beamter sein. Mit einem Lächeln im Gesicht platzierte er den Stempel auf der nächstmöglichen Seite und händigte mir meinen Reisepass mit einem <em>Welcome back to Cambodia</em>, aus. Es ging bald weiter und wir erreichten Siem Reap pünktlich um 17:00. Es folgte die Checkin-Standartprozedur. Die Bleibe war diesmal wieder ein Partyhostel und versprach viele guten Momente. Ich verbrachte drei Nächte in diesem Hostel und weitere zwei Nächte in einem entspannten Hostel um die Ecke. </p>


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<h3 class="wp-block-heading">Gelassenheit</h3>



<p>Zu meinem eigenen erstaunen musste ich feststellen, wie entspannt ich mittlerweile Reise. Es ist mir immer noch wichtig meinen Bus oder Zug zu erwischen. Auch will ich mein Gepäck am Zielort noch haben. Wäre dies aber mal nicht der Fall, halb so wild. Ich versuche immer mein Möglichstes aber mittlerweile mit einer entsprechenden Gelassenheit. Das Reisen fühlt sich so viel entspannter an. Worauf ich weiterhin mit Argus Auge achte sind Reisepass, iPhone und Kreditkarte. Diese drei essenziellen Dinge bringen dich praktisch überall hin.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Mein erstes Mal Snooker</h3>



<p>Einige Briten und Iren luden mich zu einer Partie Snooker ein. Ich hatte davor zwar Billard aber noch nie Snooker gespielt. Die anderen jeweils so 15 Mal. Ich kannte die Regeln und ahnte wie schwierig Snooker sein muss. Zudem waren mir Snookergrössen wie Ronnie O’Sullivan bekannt. Unsere Partie dauerte 45 Minuten. Am Anfang hatte ich Mühe mich an den schnellen und grossen Tisch zu gewöhnen. Zudem diese kleinen Bälle und noch kleineren Taschen. Die Halle sah genauso aus, wie in den Filmen. Ein grosser Raum, niedrige Decke und alles sehr dunkel. Bis auf die Tische, die waren gut beleuchtet. Der frische Duft und die Klimaanlage erinnerten mich irgendwie an Las Vegas. Wir waren alle mehr oder weniger gleich gut, ich tendenziell im hinteren Drittel, verständlich. Gegen Ende der Partie blühte ich dann auf und versank die letzten drei Bälle hintereinander. Der Sieg war unser. Mit dem hätte niemand gerechnet weshalb ich den Sieg mit einem Eintrag in diesem Reiseblog ehre. Darauf gab es, wie bei den Briten und Iren üblich, ein kühles Bier. Prost.</p>


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<h3 class="wp-block-heading">Kopfhörer</h3>



<p>Nach der Partie Snooker war es dann an der Zeit mich um neue
Kopfhörer zu bemühen. Zwei Tage ohne Kopfhörer waren lange genug. Ich ging in
den nächsten Smartphone-Shop, welcher alles erdenkliche Rund um das Smartphone hatte.
Die angebotenen Kopfhörer waren top. Zusammen mit dem benötigten iPhone-Adapter
handelte ich einen Preis von 6USD aus. Für mich OK.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Tempelanlage von Angkor</h3>



<p>Wie immer konnte man die Tempel von Angkor mit einer geführten Tour oder im Alleingang besuchen und auch hier war für mich die geführte Tour keine Option. Ich schloss mich einer Gruppe von drei anderen Backpackern an und so charterten wir ein Tuk-tuk für den darauffolgenden Tag. Abfahrt 04:30. Wir wollten unbedingt den Sonnenaufgang über dem Haupttempel Angkor Wat erleben. Knapp vor 15:00 Uhr hatten wir dann auch die wichtigsten und grössten Tempel ausgiebig erkundet. Nach knapp 11 Stunden auskundschaften ist man müde. Das Wetter blieb glücklicherweise stabil und hielt unsere Laune auf einem andauernden Hoch. Die Eindrücke waren unglaublich. Diese Tempel waren mit all den anderen Tempeln, die ich bisher besucht hatte, nicht zu vergleichen. Meine Erwartungen wurden übertroffen. </p>



<p>Zurück im Hostel war für unseren Fahrer dann Zahltag. Die anderen jungen und etwas unerfahrenen Reisenden, welche eher der Sorte Hotel- und nicht Hostelgästen angehören, haben am Vortag dem ersten Preis des Tuktuk-Fahrers zugestimmt. Klassischer Anfängerfehler. Da konnte auch ich mit meinem akzeptablen Khmer und einem Lächeln nichts mehr ändern. Der Preis war ausgemacht und daran wird auch nichts mehr geändert – ungeschriebenes Gesetz. </p>


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<h3 class="wp-block-heading">Beerpong</h3>



<p>Im Hostel war Beerpong-Night. Beerpong war ein Duellspiel. Jedes Zweierteam hatte jeweils an seinem Ende des Tisches sechs bzw. neun Becher vor sich, welche etwas Bier beinhalteten. Zwei Pingpong-Bälle waren das Hauptspielmittel. Diese Bälle versuchte man in die gegnerischen Becher zu befördern, womit man diesen Becher eliminiert. Ich hatte davor bereits einige Male Beerpong gespielt, aber in einem Partyhostel ist das Niveau meistens hoch. Ich bildete ein Team mit Kieran, einem Iren. Mit  Kieran gewann ich bereits die Partie Snooker – gute Voraussetzungen. Kieran und ich kannten uns bereits von Vang Vieng, Laos und trafen uns auf Don Det wieder. Iren und Trinkspiele gehören zusammen wie Schoggi und Züpfe. Ich und Kieran waren ein unschlagbares Team. Wir gewannen gegen alle drei Gegner im KO-Verfahren und holten uns den Sieg in einem spektakulären Endspiel. Der Siegerpreis war eine Quad-Tour für in drei Tagen. Unglücklicherweise reiste Kieran am nächsten Tag ab und ich am Tourtag. Geändert werden konnten natürlich nichts, egal. Next time!</p>


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<h3 class="wp-block-heading">Medikit im Einsatz</h3>



<p>Am Folgemorgen hiess es für mich eigentlich Checkout um
11:00 und nach der Beerpong-Nacht und der Afterparty wollte ich eigentlich noch
einige Stunden schlafen. Dank der folgenden Geschichte verringerte sich mein
Schlaf um eine wertvolle Stunde.</p>



<p>Zwei Jungs kommen ins Zimmer, schreien meinen Bettnachbarn an und werfen ihm das übelste Übel vor. Mein Bettnachbar war der 23-jährige James. Ein quicklebendiger, sympathischer jedoch harmloser Engländer. Ich wache auf und frage höflich ob man das nicht draussen klären konnte. Schliesslich wollten hier alle nur schlafen. Dabei fiel mir auf das James sein halbes Gesicht Blutüberströmt war. Ach du scheisse! Was nun?</p>



<p>Es war wieder einer dieser Momente in welcher man schlagartig nüchtern und klar denken kann. Ich zerrte James aus dem Bett, bevor ich das Medikit aus meinem Backpack holte. Zusammen platzierten wir uns auf der Bank vor unserem Zimmer. Die anderen Schreihälse hatten sich unterdessen verzogen. James sagte mir, dass einige Zeit bevor wir nach Hause kamen, jemand ihn für eine Tat beschuldigte, welche er wirklich niemals begangen haben kann. Danach kassierte er einige Fäuste ehe der Schläger verschwand. James schaffte es gerade noch ins Bett und war danach weggetreten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mein Assistent</h4>



<p>Ein Zimmergenossen kam um die Ecke. Ich rief sofort: <em>You will assist me dude!</em> Da kam keine Wiederrede. Wie viele Schweizer, genoss auch ich eine San-Ausbildung zur Vorbereitung meiner Autoprüfung und eine Umfangreichere während meines Militärdienstes. Der andere Typ hatte keine Ahnung was er machen soll. Darum hielt er lediglich meine Lampe und das Desinfektionsspray. <em>Why do you have a medikit</em>, fragte mich mein Assistent verwundert. Ich schmunzelte. <em>Where did you learn all this?</em> Ok, jetzt hatte er eine Antwort verdient. <em>Well, in the Army. And sometimes it was learning by doing. You never had that situation before? Didn’t they teach you this in school or at uni?</em> Ich weiss, fies von mir zu behaupten er würde studieren, aber so war es tatsächlich. Er also: <em>No, i would have call the ambulance like back home.</em> Und wieder ein Schmunzeln von mir. Diese jungen Backpacker. Wo sind die praxisorientierten, hilfsbereiten und nützlichen Backpacker, wo?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Eingriff</h4>



<p>Egal, zurück zu unserem Patienten James. Er hatte einen 1cm langen Schnitt oberhalb des rechten Auges. Etwas anderes war nicht sichtbar. Ich desinfizierte meine Hände, reinigte seine Wunde gründlich und klebte den Schnitt mit einem Streifen zusammen. Ich hatte noch einige dieser 3M-Klebstreifen übrig aus der Zeit, als ich mir in den Daumen geschnitten hatte und eben genau jene zum Einsatz kamen. Genial und solid die Dinger. Ich sagte James, dass er sich ausruhen aber kein blutverdünnendes Aspirin einnehmen soll. Falls es schmerzt, einfach 500mg Panadol einnehmen. Morgen müsse er einen Freund oder jemand von der Reception kontaktieren und zur Kontrolle in ein Spital fahren. Falls es Stiche bräuchte, dann wäre es halt so. Ich hatte mein bestmögliches getan, was auch für die paar Stunden halten würde. Am nächsten Morgen war kein Blut sichtbar und James im Tiefschlaf. Ich wünschte ihm eine rasche Genesung und machte mich auf den Weg.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Phnom Penh</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrtkosten</h3>



<p>Das Kostenverhältnis ist manchmal witzig. Eine achtstündige Busfahrt von Siem Reap nach Phnom Penh kostet etwa 10USD. Ein fairer Preis. Doch wenn du in Phnom Penh aussteigst, wollen dich die Taxis und Tuktuks für etwa 6-8USD in dein 5 Minuten entferntes Hostel bringen. Irgendwie geht das für mich nicht auf. Ich für meinen Teil nutzte natürlich den Grab-Dienst und ergattere mir mein Tuktuk für 1.25USD für meine acht minütige Fahrt. 1.25USD zahlte ich gerne, anstatt die 3.4km im Regen zum Hostel zu laufen. </p>


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        </div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Geldbörse</h3>



<p>Vom Rollertaxi aus sieht man das Leben wörtlich aus der Perspektive eines Lokals. Während der Fahrt fiel mir bereits wieder auf, wie sehr das Leben auf der Strasse stattfindet. So bemerkte ich zum ersten Mal, wie sehr die Einheimischen vor sich hinsingen. Viele davon sogar ganz passabel. Während dem Zahlen sah ich wieder diese Bauchtasche voller Geld. Tuktuk-Fahrer haben ihre gesamte Kasse in einer Umhänge- oder Bauchtasche. Oftmals eine ordentliche Stange Geld.</p>



<p>Ich würde niemals mit einer Bauchtasche voller Geld rumlaufen, ich bin aber auch kein Tuktuk-Fahrer. Ich besitze kein Geldbeutel, sondern trage die gefalteten Noten in meiner vorderen Hosentasche. Die Kreditkarte in der Hülle meines iPhones. Eine Geldbörse brauche ich nicht. Ein Geldbeutel ist an den gedehnten Hosentaschen zu erkennen und erregt Aufmerksamkeit. Das kann bei mir weniger passieren. Ja auch ein Smartphone in der Hosentasche ist sichtbar, jedoch besitzt in Südostasien wirklich jeder ein Smartphone. Zudem gilt immer noch Cash is King und bares Geld hat hier einen hohen Stellenwert.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Hitze steigt</h3>



<p>Jeder weiss, dass warme Luft tendenziell nach oben steigt – Schulstoff aus der 4. Klasse Natur Mensch Mitwelt (NMM) 2. Lektion &#8211; vermutlich. Im Hostel in Phnom Penh habe ich ein günstiges, dennoch gutes Hostel gebucht für 4USD die Nacht. Handtuch und ein Willkommens-Bier waren inkludiert. Die Bewertungen waren hervorragend. Zudem war die Lage top. Das einzige was mir auf den Fotos auffiel war die Anordnung der Betten.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Betten</h3>



<p>Es handelten sich um Kapseln. Kapseln bieten eine gewisse Privatsphäre. Ungeachtet dessen waren eben drei mal vier solcher Kapseln als Block zusammengezimmert. Ich dachte mir, dass ich nun zweimal hintereinander das bessere, untere Bett eines Kajütenbettes hatte. Diese unteren Betten sind beliebter. Einerseits kann man seine Wasserflaschen oder andere Sachen neben dem Bett auf den Boden legen, andererseits fällt man nicht tief, wenn man aus dem Bett rollen würde. Ja, alles schon passiert. Ich hatte mich mental bereits auf eines der beiden oberen Betten eingestellt, was an sich nur fair war. Ich dachte mir aber auch, selbst wenn ich eines der oberen Betten haben würde, wäre da immer noch die Klimaanlage, die mir kühle Luft in meine Kapsel pusten würde. </p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die kleinen Dinge</h3>



<p>Nach dem Checkin wurde mir mein Bett zugewiesen. Im obersten Stock des Hostels bekam ich das Bett in der obersten, hintersten Reihe. War ja klar. Nun zur Klimaanlage. Diese befand direkt bei meinen Füssen und pustet die angenehm kühle Luft genau an meiner Kapsel vorbei – einfach perfekt! Mir kamen die Erinnerungen der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="33 stündigen Busfahrt (öffnet in neuem Tab)" href="https://thebigstep.ch/blog/laos-verluste-motorraeder-und-ein-neuer-rekord/" target="_blank">33 stündigen Busfahrt</a> hoch – als ich ebenfalls den heissesten Platz ergatterte und dabei die Klimaanlage ausstieg. Zusammenfassung: heisseste Kabine kombiniert mit der geringsten Kühlung ergibt: gute Stimmung! Die kleinen täglichen Probleme eines Backpackers. </p>


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<h3 class="wp-block-heading">Killing Fields und Prison S21</h3>



<p>In Phnom Penh wollte ich die Killing Fields und das Gefängnis S21 besuchen. Ich packte die beiden geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten in einen Tag. Ich wusste es würde ein trauriger jedoch eindrucksvoller Tag werden und so war es auch. Die Geschichten und Bilder welche dort zu sehen, lesen und hören waren, gaben Grund zum Nachdenken. Einfach schrecklich. Man sah die Fassungslosigkeit auch den anderen Touristen an. Man sollte hoffen, dass nach dem Genozid während des zweiten Weltkriegs die Menschheit etwas gelernt hätte, leider nein. Eines der schrecklichsten Beispiele unseres Scheiterns findet man leider in der jüngsten kambodschanischen Geschichte.</p>


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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Spicy</h3>



<p>Zeit für ein Themenwechsel. Nach einem dreiviertel Jahr in Asien, habe ich meine Schärfe-Toleranz beim Essen den Einheimischen angepasst. Ich würde nicht behaupten, dass ich übertrieben scharf Essen kann. Dennoch kann ich in einem lokalen Restaurant ein Gericht bestellen und bei der Frage «spicy?» unbekümmert mit «yes please» antworten. Solange ich meinen Geschmacksinn nicht verliere und nur das angenehme kribbeln auf den Lippen spüre, hat es für mich genau die richtige Schärfe.</p>


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<h3 class="wp-block-heading">Der Akzent-Gate</h3>



<p>Ich hatte kürzlich eine Begegnung mit, ich nenne Sie mal Ingrid. Ingrid hat es tatsächlich als erste Reisende geschafft, mich aus meiner entspannten Fassung zu bringen. Nicht dass ich jemals laut oder persönlich wurde, jedoch hat sie es geschafft, dass ich einen ganzen Abend lang mich nicht mit ihr unterhalten wollte. In einer Gruppe mit mehreren Reisende ist dies in der Regel nicht schwierig. Leider hatte Ingrid den notorischen Drang mir auf den Sack zu gehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Smalltalk Ingrid</h4>



<p>Unser Gespräch begann mit ihrer Frage: <em>Are you from Australia or New Zealand.</em> Mein englischer Akzent bewegt sich momentan zwischen Neutral und einem Hauch von Irisch, da ich den «R» einfach saumässig gerne wie die Iren ausspreche. Ihr Englisch-Akzent war so unverkennbar Deutsch wie er nur sein konnte. Getoppt wurde sie höchstens von dem französischen oder indischen Englischakzent. Weiter im Text. Nachdem ich geantwortet habe: <em>well I have a Swiss passport and I grew up in Switzerland. But I am traveling for a while so home is where my backpack is.</em> Halt der klassische Backpacker Smalltalk.</p>



<p>Ire Antwort darauf: <em>Yes yes, i knew you where from Switzerland, your accent is strong.</em> Genau, nachdem ich ihr gerade gesagte habe, dass ich Schweizer sein. Im Prinzip konnte es mir egal sein. Trotzdem, noch nie hatte ich jemand getroffen, der mir vorneweg sagen konnte, dass ich aus der Schweiz sei. Geschweige denn aufgrund meines Akzents! Mal hier und da mit Deutschland oder Holland verwechselt, oft mit Schweden oder Norwegen, aber nie Schweiz. Zumal sie eben noch gemeint hat ich komme aus Australien oder Neuseeland. Egal, meine Antwort darauf: Ich spreche bewusst nicht Deutsch mit dir, da es unhöflich gegenüber den anderen wäre. Sie war schockiert und frage: also wie weisst du, dass ich Deutsch spreche? Die Antwort wussten wir insgeheim beide und ich wollte eine Retourkutsche: «wegen deines Akzents» vermeiden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ingrid, so nicht</h4>



<p>Nachdem sie also bereits nicht mein Lieblingsgesprächspartner war, packte sie jedes erdenkliche Thema aus, dass uns Schweizern sowieso auf den Zeiger geht. Sag mal «Chuchichästli». Du musst unglaublich reich sein als Schweizer. Ich verstehe jedes Wort auf schweizerdeutsch und so weiter und so fort. Nach geschlagenen 45 Minuten war genug. Nach der Aussage Schweizerdeutsch ist keine Sprache, eure Sprache ist Hochdeutsch plus Schweizerdeutsch klingt sowieso komisch, hatte ich die Faxen dicke. Ich wechselte wortlos den Sitzplatz und den Gesprächspartner.</p>



<p>Nachdem wir uns um Mitternacht auf die Piste begaben, fand sie immer wieder Zündstoff. Von wo nahm sie bloss diese Energie mir auf den Kecks zu gehen? Es folgten die Fragen: Wie viel verdient man in der Schweiz? Warum ist Zürich nicht die Hauptstadt? Ich war mal in Basel, kennst du diesen und jene von Basel? Warum sprechen nicht alle die gleiche Sprache? Ich dachte mir nur so: Ingrid, halt die Fresse! Nach einer Weile verstand sie vermutlich meine Abneigung. Gott sei Dank fand sie andere Gesprächspartner in der Gruppe und selbes galt für mich. Was für ein Nervtöter.</p>



<p>Da Ingrid im selben Hostel wohnte, trifft man sich halt
öfters. So auch am nächsten Tag. Ich schrieb tatsächlich gerade an diesem
Abschnitt, als sie mich höflich auf Englisch fragte, wie der Abend gestern so
lief. Ich schnackte kurz mit Ihr in der Hoffnung, dass sie mich bloss nicht
fragen würde, was ich da mache und ob sie den Blog auch verfolgen dürfe. Sie
fragte nicht. Sie war auf dem Sprung und ich glücklich darüber. </p>



<p>In letzter Zeit ärgere ich mich zu viel über andere
Reisende, ich will versuchen mich in dieser Hinsicht zu bessern. Nichtsdestotrotz
sind solche Geschichten die Nahrung für meine Blogs.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Endspurt</h3>



<p>Ich genoss meine letzten drei Abenden mit der großartigen Meute im Big Easy Hostel in Phnom Penh. Die Mitarbeiter und wir Gäste waren allesamt auf einer Wellenlänge weshalb auch die Nächte feuchtfröhlich in früher Morgenstunden endeten. Ingrid begegnete ich glücklicherweise nicht mehr. Am letzten Abend liess ich es gemütlich angehen. Einerseits wollte ich meinen Flug am nächsten Tag nicht verpassen, andererseits hatte ich zu diesem Zeitpunkt etwas Fieber und einen unruhigen Magen. Könnte die Aufregung sein. Nächster Halt war Jakarta Indonesien &#8211; endlich Indonesien! Eine Insel in der ich viel Hoffnung stecke. Ich packte ausnahmsweise bereits am Vorabend und ging vor Mitternacht ins Bett. Aufgeregt wie ein Hosenscheisser an seinem Geburtstag liess ich mich in die Federn fallen. Indonesien ich bin bereit für neue Abenteuer. </p>


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		<title>LAOS &#8211; VERLUSTE, MOTORRÄDER UND EIN NEUER REKORD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 04:59:03 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://thebigstep.ch/blog/laos-verluste-motorraeder-und-ein-neuer-rekord/">LAOS &#8211; VERLUSTE, MOTORRÄDER UND EIN NEUER REKORD</a> erschien zuerst auf <a href="https://thebigstep.ch">thebigstep.ch</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Von Hanoi nach Luang Prabang</h2>



<p>Keine Ahnung was mich in Laos erwarten würde. Ich wusste bis dato wenig über das Land. Die Geschichten der anderen Backpacker faszinierten mich. Folglich war ich gespannt auf neue Abenteuer im Land indem ich zum Schluss mein Badetuch vergessen habe, mein geliebter Flipflop sein Lebensende erreichte, mir mein Douche entwendet wurde, meine Kopfhörer schon wieder abhandenkamen, mir ein paar kurze Hosen gestohlen wurden und zu guter Letzt ich mein begehrenswerten Tolino E-Reader zerstört habe &#8211; aber eins nach dem anderen. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Get ready</h4>



<p>Genügen Wasser und einen Essensvorrat für die Busfahrt hatte ich organisiert. Sämtliche Akkus waren 100% aufgeladen und ich fühlte mich mental fit für die anstehende 24 stündige Busfahrt. Ich hatte bereits einige längere Anreisen mitgemacht aber 24 Stunden sollte meine neue persönliche Bestmarke werden. Pünktlich im Hostel abgeholt wurde ich ohne Umweg direkt zum Busbahnhof chauffiert. Der Papierschnitzel in meiner Hand sah zwar aus wie ein benutztes einlagiges Taschentusch war aber in der Tat sowohl meine Quittung als auch meine Fahrkarte nach Luang Prabang, Laos. Da ich keine Ahnung hatte, welcher Sleeper-Bus meiner war, zeigte ich den Papierfetzen jedem der vertrauenswürdig aussah und so fand ich meinen Bus nach gefühlten 20 Minuten. Der Rucksack wurde in die entsprechende Luke verstaut. Meine wichtigsten Habseligkeiten trug ich natürlich auf mir. Im Bus wurde mir der mit Abstand schlimmste Platz zugewiesen – hinterste Reihe oben links. Zu deutsch – ich war am Arsch! Bei einem Sleeperbus hat grundsätzlich jeder seine eigene Liege. Davon ausgenommen ist die hinterste Reihe, dort liegen fünf unglückliche Opfer ohne irgendwelche Trennung nebeneinander. Zur Info, in dieser Reihe misst einer dieser fünf aneinandergereihten Liegen höchstens 55cm. Für Asiaten mag das eventuell genügen. Für einen ausgewachsenen Europäer mit einer ordentlichen Statur wie in meinem Fall, funktioniert dies natürlich nicht. Da befand ich mich also in der Reihe mit zwei Laoten, einem Neuseeländer und einem Briten, eingepfercht für die nächsten 24 Stunden. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Die Anreise</h4>



<p>Ich hatte einen der beiden Fensterplätze. Ich fand nach einer gewissen Zeit eine Position, in der ich mit angewinkelten Beinen und überkreuzten Armen, einigermassen Schlafen konnte. Etwa alle vier Stunden legten wir eine Pause ein. Verpflegen, Toilette und sich die Füsse vertreten stand dabei auf dem Programm. Nach einer unendlich langen und schlaflosen Nacht erreichten wir den vietnamesischen / laotischen Grenzposten. Obwohl ich als Schweizerbürger 15 Tage visafreien Aufenthalt geniessen würde, wollte ich länger bleiben. Entsprechend beantrage ich an der Grenze ein ordentliches 30 Tage Visa. Dies bedeutete wieder einen Visa-Sticker und einen Stempel mehr in meinem Pass. Bereits jetzt fing ich an die freien Seiten in meinem Pass zu zählen. Freie Pass-Seiten sind Gold wert. Aber wenn ich so weiterreise, muss ich meinen Pass noch vor dem Ablaufdatum erneuern. Darum sorge ich mich aber, wenn es soweit ist. Zurück zur Einreise. Mit meinem Pass in der Hand begab ich mich zurück zum Bus. Ich war optimistisch, dass wir baldmöglichst weiterfahren konnte, da an der Grenze wenig los war. Da machte ich meine Rechnung aber ohne die laotischen Zollbeamten. Nach über drei Stunden ging es dann endlich weiter. Der Fahrer hatte wohl nicht alle Papiere beisammen und das kann dann halt schon mal dauern. 18 Stunden waren verstrichen und wir hatten gemäss meiner Karte erst die Hälfte der Strecke hinter uns. Mir graute es. Die Weiterfahrt war holpriger als noch in Vietnam. Unser Fahrer hielt nun etwa alle 30 Minuten mitten im nirgendwo an, um einige Güter ab oder umzuladen. Die Zeit blieb gefühlt stehen und so hatten wir nach 24 Stunden immer noch knapp 300 km vor uns – auf haarsträubenden Strassen. Nachdem nun auch die Klimaanlage im Bus ausstieg – war auch ich kurz davor mich abzumelden. Ich wollte nur noch ankommen – um jeden Preis. Morgens um 02:00 haben wir es endlich nach Luang Prabang geschafft. Eine 33 stündige Busfahrt war also mein neuer Rekord. Ein Rekord, den ich weder egalisieren noch toppen will. Ein voller Tag und neun Stunden – das war dann doch auch für mich zu viel des Guten. Im Hostel wiedermal provisorisch eingecheckt und dann schön 10 Stunden durchgeschlafen – Hallo Laos.</p>


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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Luang Prabang</h2>



<p>Am nächsten Tag organisierte ich mir die obligate und bewährte SIM Karte. Im Supermarkt machte ich auch eine bemerkenswerte Entdeckung – die Schokolade wird im Kühlregal gelagert! Das war mein Aufsteller des Tages. Danach stand das UXO Museum auf dem Programm. Das Museum informiert darüber, wie die Amerikaner während des Vietnam-Krieg grosse Teile von Laos systematisch bombardierten. Der Landweg über Laos diente den Vietnamesen als Nord-Süd-Verbindung von Hanoi nach Saigon – heute Ho Chi Minh City – und die Amerikaner versuchten diese Verbindungsstrassen zu zerstören. Die Laoten waren neutral und nicht im Krieg involviert aber dennoch die Leittragenden. Der Krieg wurde lange von den Amerikanern dementiert und auch in den Geschichtsbüchern findet er kaum seinen gerechten Platz. Laos gehört auch heute noch zu den schwerstbombardiertesten Länder der Welt!</p>


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<h4 class="wp-block-heading">What to do</h4>



<p>Nach der Geschichtsstunde freundete ich mich in unserem Hostel mit zwei Briten und einer Amerikanerin an. Wir besuchten den Night-Market, wo wir uns komplett überassen. Das Essen spülten wir mit einem Drink von der Bar um die Ecke runter, bevor es dann in Richtig Bowling-Alley ging. Die Bowling-Halle war die einzige Möglichkeit zur späten Stunde noch ausgelassen feiern zu gehen. In bester Gesellschaft mit zwei trinkfesten Iren, verbrachten wir einige lustige Abende in der Bowling-Halle, in der man auch mit Bogen und Pfeil hantieren konnte. Eventuell nicht die beste Idee angetrunkenen Touristen mitten in der Nacht noch Pfeil und Bogen in die Hand zu geben. Aber in unserem Fall ist nie etwas passiert, alles gut. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Waterfall and Viewpoint</h4>



<p>Ein absolutes Muss in Luang Prabang ist der Kuang Si Wasserfall. Da durfte sogar ich staunen und musste zugeben, ja das kommt einem anständigen Wasserfall bereits ganz schön nahe. Das blaue Wasser erinnerte an den Brienzersee im Sommer, so auch die Temperaturen. Im Park gab es auch ein Bärengehege. Während dem Ausflug hat sich dann der eine Flipflop endgültig verabschiedet. Nach monatelangem Tragen hat sich die Halterung aus der Sohle gelöst. Die treuen Weggefährten gehörten in den Müll und meine Backup Flipflops dürfen nun hinhalten. In den darauffolgenden Tagen habe ich auch einen weiteren Tempel und den obligaten Viewpoint besucht. Am Tag vor meiner Weiterreise verabredete ich mich noch mit Christy. Sie war ein Mitglied der Thailand-Truppe und ich wusste, dass sie gerade in Luang Prabang angekommen war. Nach einem geselligen Abend reiste ich am darauffolgenden Tag nach Muang Ngoy, einem abgelegenen Dorf etwa vier Reisestunden nördlich von Luang Prabang. Reisen, juhuuii!</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Muang Ngoy</h2>



<p>Das abgelegene Dorf war nur mit dem Boot – was eher einer Nussschale glich – erreichbar. Christy hatte mir von diesem magischen Ort erzählt. Wir, eine Gruppe von vier Backpackern, lernten uns auf dem Boot kennen und beschlossen gemeinsam eine Unterkunft zu suchen. In Muang Ngoy gab es fast nur Bungalows und es war gerade Low-Season. Wir verhandelten uns private Bungalows für den Spotpreis von CHF 4.— pro Nacht aus.</p>



<p>Muang Ngoy ist dermassen abgelegen, dass Menükarten zum Teil auf Notizblöcke geschrieben sind, einfach perfekt. In Muang Ngoy wollte ich wieder mal richtig auf einen Berg hochsteigen, da mir die körperliche Aktivität fehlte. Die Viewpoints in den Städten sind oftmals keine wirkliche Herausforderung – zumindest für mich nicht. Ich konnte eine Holländerin und eine Britin dazu überreden mich auf den höchsten Aussichtspunkt zu begleiten. Der Weg war steil und hatte einige Kletterpassagen. Die Aussicht war dafür umso schöner. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Ban Na and Chill</h4>



<p>Nach drei Tagen verabschiedeten sich die meisten bereits wieder. Ich blieb noch zwei weitere Tage, da ich keinen Zeitdruck hatte. Ich marschierte zum Nachbardorf namens Ban Na welches sich in einem Tal befand. Die Reisfelder dort waren prächtig und die Arbeiten für die nächste Reissaison in vollem Gange. In Ban Na sah ich riesige Schmetterlinge. Einige Schmetterlinge erreichten mit gespreizten Flügeln die Grösse meiner Handfläche. Auch sonst traf ich unglaublich viele Schmetterlinge in allen erdenklichen Farben an. Zurück in Muang Ngoy genoss ich meine Hängematte, das Essen und das obligate Treffen zum Abendbrot mit den wenigen Touristen, welche sich in dieses Dorf verirrt hatten. Danach hiess es auch für mich, zurück nach Luang Prabang, wo ich meinen grossen Rucksack deponiert hatte. Kurz noch meine schmutzige Wäsche zum Reinigen abgegeben, das Ticket nach Vang Vieng gebucht, einmal schlafen und schon sass ich im Bus in Richtung Süden.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Vang Vieng</h2>



<p>In der Partystadt Vang Vieng erwartete mich ein zweiter Weggefährte
aus der Thailandtruppe – Zeus. Er war zurück in seinem Alltag als Barchef im Nanas
Hostel. Nachdem er mich herzlich begrüsste – natürlich mit einem Gin Tonic &#8211; machte
ich nach kurzer Zeit neue Bekanntschaften. </p>



<p>In Vang Vieng gab es ein Pflichtprogramm, welches sich wie folgt zusammensetzt. Tubing, Blue Lagoon, Viewpoint und Party. Einen anderen Grund gab es nicht nach Vang Vieng zu kommen. Ok, vielleicht ist da noch die Heissluftballon-Fahrt aber auf Grund des hohen Preises gehört dies nicht mehr zum Pflichtprogramm – so.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Tubing</h4>



<p>Das Tubing kennt man in der Schweiz unter dem Namen Aaarebööötle. In Vang Vieng setzte man sich auf einen überdimensionalen Reifen und treibt auf dem Fluss bis man die erste Bar erreicht. Dort wird erstmals ordentlich getankt bevor man sich mit dem ebengenannten Schlauch zur nächsten Bar tragen lässt. Als Sicherheitsmassnahme trägt man eine Schwimmweste, da in jüngster Vergangenheit regelmässig Touristen ertrunken sind. Nach der zweiten Bar waren alle bestens gelaunt und in Partystimmung. Der eingesetzte Regen führte dazu, dass die Volleyballpartie in einer Schlammschlacht endete. Nachdem auch der letzte waagemutige von der Zipline gestürzt war, machten wir uns auf den Rückweg ins Hostel, wo eine ordentliche Dusche mehr als willkommen war.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Blue Lagoon 3</h4>



<p>Vang Vieng soll für seine blauen Lagunen bekannt sein. Es gab sechs oder sieben Lagunen wobei die Nummer eins und zwei einfach nur grottenhässliche seien. Wir folgten den Tipps der anderen Reisenden und begaben uns zur Blue Lagoon 3. Alle schwärmten von den bezaubernden Farben des Wassers und von den kühlen Wassertemperaturen. Als wir dort ankamen fällte auch ich mein Urteil: Naja trifft es wohl am besten. Die Lagune war ein künstlich erstellter Pool, das Wasser frisch und die Farbe halt blau. Ich verstand die Aufregung der anderen aufgrund der schönen Farben teilweise. Ich für meinen Teil war einfach vorbelastet. Wenn man den Brienzersee vor der Haustüre hat und den Blausee kennt, ist jeder anderer Teich im Vergleich einfach nur ein Witz, langweilig, ja gar scheisse. Aber es gab eine Zipline, ein Bambusfloss und eine süsse Schildkröte was das ganze aufwertete. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">The Gang</h4>



<p>Ich hatte mich inzwischen einer Gruppe angeschlossen,
mitwelcher ich bereits die Blue Lagoon 3 besucht hatte. Wie es der Zufall
wollte, blieb ich bis zum Ende meines Laos-Trips ein Teil dieser Gruppe. Die
Mitglieder:</p>



<p>Bart, ein junger lachender Holländer, der immer seine Kamera dabeihatte. Er war ausgebildeter Physiotherapeut. Bart hatte trotz seines jungen Alters, bereits einige interessante Länder bereist, darunter Indien und Nepal. Er war zudem ein grosser Glace- und Fruit-Shake- Fan. Er war immer für ein Bier zu haben und zugleich mein neuer Billard-Sparring-Partner. Bart war niemals ein Stimmungskiller und für jeden Spass zu haben. Er hatte eine Abneigung gegen Franzosen, weil Backpacker aus Frankreich generell asozial sind und lieber unter ihresgleichen bleiben und französisch sprechen wollen. Bart tickte genau 180 Grad in die andere Richtung. Er suchte stehts den Kontakt zu anderen Reisenden und sprach selbst mit Holländern ausnahmslos englisch. </p>



<p>Unser Israeli Yanai. Israelis, welche meistens in Gruppen unterwegs sind, öffnen sich kaum anderen Backpackern und sind meist unter sich. Yanai war allein unterwegs und hatte gleiche Absichten und Ansichten wie der Rest der Gruppe. Er war immer «120%-social» wie er selbst sagte und war die Stimmungsmaschine in der Truppe. Yanai war vier Jahre Fallschirmaufklärer und Notfallsanitäter in der israelischen Armee. Dabei hatte er Angst vor Schnecken. Wenn auch immer jemand eine neue Wunde hatte, assistierte ich Yanai gerne und liebte es seinen Geschichten aus den Kriegsgebieten zu lauschen. Yanai hatte den dunkelsten Humor den man sich vorstellen kann.</p>



<p>Jonas, ein grossgewachsener sympathischer Ingenieur-Student
aus Deutschland. Er verliess uns bereits in Vientiane, da er via Bangkok wieder
zurück nach Deutschland musste. An guten Tagen war er unschlagbar im Billard. Als
Ingenieure hatten wir immer etwas zu philosophieren und so genoss ich seine
Anwesenheit. </p>



<p>Poppy war eine lebendige, tollpatschige Britin. Als angehende Veterinärin hatte sie einen extremen Drang Hunde und Katzen zu streicheln. Sie war unsere einzige Frau in der Truppe aber wusste sich gut durchzusetzen. Sie war sich nie zu scheu bei unseren Dummheiten mitzugehen und an vorderster Front mitzumischen. Poppy war auch der DJ der Truppe und hatte immer einen portablen Lautsprecher dabei. Gute Musik bringt gute Stimmung. Poppy hatte mit Abstand die meisten Verletzungen und wurde daher regelmässig von mir und Yanai verarztet. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Nam Xay Viewpoint</h4>



<p>Wir verglichen die besten Aussichtspunkte rundum Vang Vieng und der Nam Xay Top View war unsere erste Wahl. Auf der Aussichtsplattform hatten einige Einheimische ein Motorrad platziert – ein perfektes Fotomotiv. Anstatt ein TukTuk zum Fusse des Hügels zu nehmen, liefen wir von unserem Hostel stolze 8km hin. Ich begrüsse solche Ausflüge. Oben angekommen waren wir die einzigen Touristen und genossen die wunderbare Aussicht. Nach einiger Zeit sah ich dunkle Wolken und eine Regenwand auf uns zukommen. Der Wind trug die Regenwolke direkt in unsere Richtung und daher begannen wir umgehen mit dem Abstieg. Unten angekommen hämmerte uns der Regen auf den Kopf. Da der TukTuk Fahrer unsere unglückliche Lage ausnutzen und uns das doppelte der üblichen Fahrkosten verlangen wollte, fingen wir halt an zurückzulaufen. Der Regen war ungeheuer und so musste dann doch eine andere Lösung her. Wir fingen an zu hitchhiken also trampen. Es dauerte keine 2 Minuten und der erste Bauer nahm uns auf seinem Traktoranhänger mit. Nach zwei Kilometern war er zu Hause und wir wieder auf der Strasse. Und wieder hiess es, Daumen raus und laufen. Traktor Nr. 2 liess nicht lange auf sich warten und wieder waren drei Kilometern Weg zurückgelegt. Gleiches Spiel auch hier, er liess uns vor seinem Haus raus. Über die Hälfte der Strecke war nun überwunden. Wir hielten an unserem Glück fest und tatsächlich hielt ein Truck mit grosser Ladefläche für uns an. Dieser brachte uns bis praktisch bis vor unser Hostel. Kosten für unvergesslichen Ritt im Regen CHF 0.—. Auf der anderen Seite waren wir um eine gute Geschichte und eine schöne Erfahrung reicher. Es war an der Zeit Vang Vieng zu verlassen. Das Pflichtprogramm war erfüllt. Der Vibe in unserem Hostel war zudem nicht mehr top und so entschueden wir uns für die Weiterreise am Folgetag.</p>


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        </div>


<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Oops</h4>



<p>Am Morgen checkte ich pflichtbewusst frühzeitig aus, wollte noch schnell duschen als ich bemerkte, dass mir jemand mein Douche entwendet hat – es war noch halb voll und darum etwas ärgerlich. Halb so schlimm, ich hatte noch mein kleines Reserve-Douche dabei. Nach dem Duschen habe ich dann tatsächlich mein Badetuch einfach hängen gelassen bemerkte das Missgeschick als wir bereits im Bus sassen. Das war dann wohl mein Fehler – Fuck. Ich hatte noch mein Strandtuch, welches wohl jetzt als mein Handtuch fungiert.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vientiane</h2>



<p>Es folgte die Hauptstadt Vientiane. Die Hauptstadt Laos ist vermutlich einer der langweiligsten und unspektakulärsten Hauptstädte überhaupt. Wir waren gezwungen einen Stopp in Vientiane einzulegen, da es keine direkte Busverbindung von Vang Vieng nach Thakhek, unserem eigentlichen Zielort, gab. Wir besuchten den Freiheitsbogen, welches vermutlich die einzige wirkliche Attraktion in der Stadt ist. Der Freiheitsbogen erinnert an den Arc de Triomphe in Paris und hat zugleich nicht vergleichbares an sich. Im Innern des Gebäudes befindet sich ein kleiner Markt was das ganze noch absurder machte. Wir speisten beim Inder, schlenderten durch den Markt, machten uns auf den Rückweg ins Hostel, genossen ein kühles Blondes und warteten den kommenden Tag ab. Jonas verliess die Gruppe hier, um die Rückreise via Bangkok nach Deutschland anzutreten.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Thakhek</h2>



<p>Nächster Halt war Thakhek. Von Thakhek aus startet ein weiterer schöner Motorrad-Loop. Ich freute mich auf einen neuen Loop. Für einige von uns war es der Erste überhaupt. Nach einer angenehmen Anfahrt im Localbus erreichten wir nach 12 Stunden unser Hostel in Thakhek. Wir informierten uns über die Preise und Konditionen der Motorräder, holten uns Tipps bei jenen Reisenden, welche den Loop gerade hinter sich hatten und packten unsere Tagesrucksäcke für den Trip. Ich erklärte Poppy und Yanai den Unterschied zwischen Vollautomatik, Semiautomatik und Manueller Handschaltung, da sie kaum oder keine Erfahrung mit Motorrädern hatten. Uns schlossen sich noch Liv und Rosa an, zwei schottische Studentinnen, welche den Loop am selben Tag starten würden und gleiche Sehenswürdigkeiten besuchen wollten.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Der Loop</h4>



<p>Die Strassen waren angenehmer als erwartet. Das Wetter blieb stabil und die Laune war top. Poppy schaffte es am ersten Tag gleich zweimal hinzufallen, jeweils mit sehr geringem Tempo, sodass sie sich lediglich kleine Schürfwunden zuzog. Yanai und ich waren natürlich zur Stelle, reinigten die Wunden und verbanden diese zweckmässig. Danach reparierten wir das Motorrad nach allen Künsten der Physik, Mechanik und Logik sodass wir ohne grosse Behinderung weiterfahren konnten. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">To see</h4>



<p>In den vier Tagen auf der Piste haben wir Grotten besucht, sind durch pechschwarze Höhlen geschwommen, haben Tropfsteinhöhlen erforsch, die Reisfelder bestaunt, schöne Aussichtspunkte genossen und jeden Abend in geselligen Runden ausklingen lassen. Wir bewältigten einige platte Reifen und leere Benzintanks, überstanden Hunger, pflegten unsere Sonnenbrände und fotografierten die schönsten Momente. Einige Tage waren lang und anstrengend andere waren amüsant, allesamt waren sie unvergesslich. Besonders das Erwachen neben den Reisfeldern bei Sonnenschein und bester Laune war unbezahlbar. Wir waren dann auch froh, als wir alle gesund und munter zurück im Hostel in Thakhek ankamen – Safe and Sound wie die Briten so schön sagen würden. Zum Abschluss ein obligates Beer Lao während wir die besten Geschehnisse nochmals revuepassieren liessen. Am nächsten Tag hatten Bart, Yanai und ich die Weiterreise nach Don Det angesetzt und Poppy reiste zurück nach Vientiane, um Ihren Flug nach Thailand zu erwischen.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Don Det und die 4000 Islands – Reisetag</h2>



<p>Die Anreise von Thakhek nach Don Det klang wiedermal vielversprechend. Zehn bis zwölf Stunden sollten es diesmal werden. Wenn ich so zurück denke habe ich unglaubliche Strecken und massig viel Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, Zügen und Fähren verbracht. Was man nicht alles tut, um Geld zu sparen und die Umwelt bestmöglichst zu schonen. Die Zeitangabe war diesmal akkurat – elf Stunden. Dabei kamen folgende Transportmittel in genau folgender Reihenfolge zum Einsatz. Mini-TukTuk vom Hostel zum Thakhet Main Busstation. Localbus von Thakhek nach Pakse North Station. TukTuk von Pakse Norht Station zur Pakse South Station. Big TukTuk von Paske South Station nach Nakasang Village. Dort holte uns ein Bike-TukTuk ab und brachte uns nach Nakasang Pier. Abschliessend fuhr uns ein Longtailboat nach Don Det Pier. Die letzten Meter zu den Bungalows liefen wir. Sechs unterschiedliche Fortbewegungsmittel für die eine Anreise – persönlicher Rekord würde ich mal behaupten. Während der Busfahrt stiegen zwischen den Stationen immer wieder Fleisch- und Gemüseverkäuferinnen ein, welche Poulet am Spiess, frische Maiskolben und kalte Getränke verkauften. Wir waren mit Vorräten eingedeckt und haben auch aus Sicherheitsgründen vom Kauf abgesehen. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Die Insel</h4>



<p>Don Det war wieder eine Insel – Island Vibes!!! Endlich befand ich mich wieder auf einer Insel. Der Vibe war spürbar, alles ging etwas gemächlicher, die Leute waren freundlicher und die Backpacker entspannter. Die Insel war genau dafür gemacht &#8211; Entspannen. Wir mieteten uns Fahrräder und erkundeten sowohl unsere Insel als auch die Nachbarinsel Don Khon. Zwischendurch schwammen wir im Mekong und gönnten uns hier uns da einen eiskalten Fruit-Shake. Am Abend genossen wir das Lichtspektakel vom Sonnenuntergang und das Blitzen der Wolken am Horizont – ohne hörbaren Donner. Danach gingen wir in die Bars, spielten Karten oder Billard und tauschten wieder die besten Reisegeschichten mit anderen Reisenden aus. </p>


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<h4 class="wp-block-heading">Bart und die Franzosen</h4>



<p>Auf der Insel waren viele Franzosen, was Bart natürlich sofort auffiel. Er startete jede Konversation mit: Are you french? Franzosen mit Humor lachten, die anderen fühlten sich in ihrer Ehre verletzt. Zum Schluss waren wir alle Freunde und stiessen auf das Reisen an.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Lieblingshose</h4>



<p>Für mich war es unterdessen wieder an der Zeit meine Kleider zu waschen. Ich schwitzte mindestens ein T-Shirt pro Tag klitschnass, sodass es höchste Eisenbahn für einen Laundry-Day war. Noch am selben Tag erhielt ich meine Wäsche von der Laundry-Lady zurück. Kontrolliert habe ich diese erst zwei Tage später wobei mir auffiel, dass mir einer meiner beiden kurzen Jeanshosen fehlte. Scheisse! Ich wusste zudem, dass ich meine Kopfhörer in genau jenen Hosen vergessen hatte. Ich ging zurück und fragte wo denn meine anderen Hosen wären. Sie wusste natürlich von nichts. Waschen würde dies jemand anders und die sei momentan nicht auf der Insel. Was auch immer, diese Hosen samt meinen Kopfhörern waren weg! Die Hosen taten mir schon weh, da sie meine Lieblingshosen waren – jedes T-Shirt oder die Unterhosen waren mir scheissegal, aber genau diese Hosen nicht! That’s life. Ich versuche es gelassen zu nehmen, bleibt mir nichts anderes übrig. Da sollte sich ein passender Ersatz finden lassen, schliesslich befinde ich mich in Südostasien und jene Hosen wurden vermutlich hier um die Ecke zusammengeschneidert.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Tolino E-Reader</h4>



<p>Ein weiterer schwerer Verlust war mein Tolino E-Reader. Dieser wurde während der Anreise vermutlich gegen einen spitzen Gegenstand gedrückt, sodass das Display zersplitterte und somit unbrauchbar war. Auch hier Wuusaaa – einatmen, ausatmen. Ich konnte eine App runterladen und kann die Bücher nun auf meinem Smartphone lesen. Nicht ansatzweise dasselbe Lesegefühl, aber besser als gar keine Möglichkeit meine Bücher zu lesen. Mein Gepäck hat sich also um ein gefühltes Kilo verringert und dabei fehlt mir, bis auf die Kopfhörer, eigentlich nichts. Ich versuche ohnehin fortlaufend mein Gepäck zu reduzieren und diese Missgeschicke helfen mir lediglich dabei. Think positiv. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Der Abschied </h4>



<p>Bart und Yanai planten lediglich drei Nächte auf der Insel – Zeitdruck. Diesen Zeitdruck hatte ich überhaupt nicht und so plante ich drei weitere Nächte ein, um einerseits wieder meinen obligaten Blogeintrag schreiben zu können und andererseits meine Weiterreise zu planen. Zudem hatte ich genügend Kip, also einheimisches Geld, für maximal weitere drei Tage und mein Visa würde am vierten Tag auslaufen. Alles also perfekt abgestimmt.</p>



<p>Laos hat mich positiv überrascht. Selbst wenn mir so einiges
abhandengekommen ist – dafür kann das Land ja nichts – mag ich es hier. Ja, mir
fehlt eine richtige Insel mit Strand und Meer, aber Laos hat charmante Ecken.
Da wir uns als Schweizerbürger 15 Tage visafrei im Land aufhalten dürfen, kann
ich mir vorstellen, Laos nochmals zu besuchen. Vielleicht um abzuschalten oder
um einen weiteren Loop zu meistern. Ich habe Laos in der Regensaison besucht
und dabei genau an zwei Tagen Regen erlebt. Sonst tropfte es lediglich in der
Nacht, was eine schöne Kühle mit sich brachte. Ich denke ich war schlicht ein
Glückspilz. Laos bei andauerndem strömendem Regen wäre sicherlich nicht
ansatzweise so eindrucksvoll gewesen.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Rückblick</h4>



<p>Die Preise in Laos sind günstiger als vergleichsweise in Thailand aber teurer als Vietnam – Vietnam ist sowieso mitunter das günstigste Land in Südostasien. Meine tägliche Ausgaben beliefen sich auf knapp CHF 25.&#8211;. Darin sind sämtliche Kosten für Anreise, Visa, Unterkunft, Essen, Aktivitäten, Bankspesen und Ausgang inkludiert &#8211; einfach alles. Auch in Laos hat es an jeder Ecke eine Apotheke mit den wichtigsten Medikamenten. Laos ist sicherlich nicht bekannt für sein Essen. Es gibt auch hier, welch Überraschung, Reis und Nudelsuppen an jeder Ecke. Aber die Laoten verstehen thailändische Currys, vietnamesische Nudelsuppen und Sandwiches zuzubereiten. Auch ein guten BBQ findet man in jedem Dorf und aus irgendeinem Grund gibt es unzählige gute und günstige indische Restaurants. Zudem gibt es überall frische Fruit-Smoothies oder Fruit-Shakes was einfach top ist! Kritik gibt es hier wieder für den Kaffee, der reiht sich irgendwo zwischen dem japanischen und dem thailändischen ein, also warme, braune Tunke. Vietnam hat noch immer mit Abstand den besten Kaffee. Guter Kaffee ist irgendwie rar in Südostasien. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Abschluss ein Statement: Junge Backpacker sind Luschen</h2>



<p>Ich versuche Verallgemeinerungen zu vermeiden. Stereotype für Länder oder Generationen existieren an sich kaum. Doch an dieser Stelle muss ich eine Beobachtung festhalten. Viele junge Reisende bekommen die Reise von den Eltern oder anderen Sponsoren bezahlt – ist für mich total OK. Viele schätzen dieses Privileg auch. In mindestens neun von zehn Fällen handelten es sich dabei um Studenten. Dementsprechend pendelt sich das Durchschnittsalter oftmals irgendwo um die 23 Jahren ein – zumindest hier in Südostasien. Studieren nach der Grundschule ist in praktisch allen Ländern ausser der Schweiz gängige Praxis. Ausbildungen und Lehren sind schlicht nicht angesehen. Aber auf der anderen Seite sind diese jungen Studenten oftmals mit dem Leben selbst unfassbar überfordert. Aufgrund ihres marginalen Wissens, welches sie sich im Studium angeeignet haben, versuchen sie sich in jeder Situation zu behaupten und versagen oftmals kläglich. Ihnen fehlt jegliche Vorstellung vom Leben. Es fehlt schlicht an der Lebenserfahrung im wahrsten Sinne des Wortes.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiele aus dem Alltag</h4>



<p>Hiernach einige von mir beobachtete Beispiele. Sie wissen nicht wie mit Brand oder Schnittverletzungen umzugehen ist. Wissen knapp was Paracetamol oder Ibuprofen ist aber haben kaum Ahnung in welchem Masse es anzuwenden. Haben keinen Schimmer wie man kocht oder wie man sich ohne Restaurant und Fastfood ernährt. Haben von politischen länderübergreifenden Problemen keine Ahnung. Haben geringes geografisches und historisches Wissen abrufbereit. Briten und Amerikaner sprechen oft genau Englisch und haben kaum Interesse an anderen  Fremdsprachen oder Kulturen. Junge wissen oft nicht was zu tun ist, nachdem Sie den Bus oder die Fähre verpasst haben. Reklamieren bereits ab der kleinsten Unstimmigkeit im Hostel. Klagen über die Hitze, die nicht vorhandene Klimaanlage, über Regen und über die Preise. Falls es im Local-Bus zu eng ist, sich das Fenster nicht öffnen lässt oder wenn der Bus Verspätung hat, fangen sie an zu hyperventilieren. Wissen nicht wie reagieren, wenn das Motorrad einen platten Reifen hat. Werden panisch, wenn Sie eine Mücke gestochen hat oder ein Hostel-Hund Ihnen zu nahekommt. Reklamieren wenn Verkehrsteilnehmer die Regeln nicht befolgen. Haben wenig Verständnis für die mangelnde Englischkenntnisse der Einheimischen und wollen immer alles sofort haben. Zudem fehlende Disziplin, wenn es draufankommt. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Tipps</h4>



<p>Gesunder Menschenverstand. Verständnis für fremde Kulturen. Die Eier haben zu sagen, dass weiss ich nicht. Keinen Mut einfache Fehler zuzugestehen. Respekt, Dankbarkeit und vor allem eine gewisse Gelassenheit. Diese einfachen Voraussetzungen muss man mitbringen, um in Südostasien entspannt reisen zu können. Wie gesagt, dies gilt lange nicht für alle und ich wurde bereits oft eines Besseren belehrt, aber der Grundtenor besteht. Ich bin mir diese jungen, trinkfesten, lauten, unerfahrenen Reisende momentan gewohnt und frage mich dennoch, wie sie sich wohl zu Hause ohne Hilfe am Leben halten? Ich fühle mich dabei irgendwie immer leicht im Vorteil und geniesse die Konversationen mit genau jenen Bengeln irgendwie. Jedoch dienen sie mehr meiner Unterhaltung als meiner Bereicherung und aus jenem Grund erfreue ich mich über einzigartige Begegnungen mit Persönlichkeiten wie die Eine in Luang Prabang.</p>



<p>Eine 29-jährige Amerikanerin. Als ausgebildete Bühnenschauspielerin ist sie natürlich ein Multitalent. Dennoch geerdet, reiseerfahren und eine Frohnatur. Sie hat in der Zwischenzeit drei Jahre in Japan Englisch unterrichtet, spricht tatsächlich Französisch, hat Ihr eigenes Geld verdient, alle Schulden abbezahlt und finanziert ihre Reise selbst. Dazu hat sie die absurdesten Geschichten zu erzählen. Bitte mehr davon!</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Weiterreise nach Kambodscha</h4>



<p>Da ich mich an der Grenze zu Kambodscha befinde, habe ich mich dazu entschlossen Siem Riep und Phnom Penh zu besuchen. Ich habe die beiden historischen Städte letztes Mal übersprungen. Da ich noch ein gültiges Kambodscha-Visum halte und jetzt so Nahe bin, will ich die Städte nun nachholen. Mir ist irgendwie nicht ganz wohl dabei nach so kurzer Zeit wieder nach Kambodscha zu reisen, aber andererseits plane ich nicht auf die Inseln zu gehen, was das ganze entkrampft. Ich bin neugierig auf die Sehenswürdigkeiten und das Folk, dass mir alles andere als fremd ist. Cambodia I’m coming home – but just for a short layover.</p>



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		<title>KOH RONG SAMLOEM &#8211; M&#8217;PAY BAY &#8211; I LOVED YOU!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2019 09:37:02 +0000</pubDate>
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<h4 class="wp-block-heading">Well then&#8230;</h4>



<p>In diesem Blog werde ich versuchen einige einmalige und unvergessliche Momente niederzuschreiben, welche ich auf Koh Rong Samloem M’Pay Bay erleben durfte. Es wird vorerst der letzte Blogeintrag über diese paradiesische Insel sein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1500" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8441.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Plankton</h4>



<p>Fünf Gehminuten vom Hostel entfernt war Long Beach, unser Hauptstrand. Am Long Beach konnte man sich am Tag bräunen lassen, schwimmen gehen und während den dunklen Nächten die bio-fluoreszierenden Plankton bestaunen. Sobald es dunkel genug war, konnte man ins Wasser laufen, wonach die Bewegungsenergie der Wellen die Plankton zum glimmen brachte (kurz Version). Ich hatte die glühenden Plankton schon in der Halong Bay in Vietnam gesehen, aber hier am Long Beach waren sie anders, viel intensiver und um einiges heller. Das Schwimmen mit den Plankton war jedes Mal ein wunderschönes Erlebnis und für mich unvergesslich. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Blutmond</h4>



<p>In der M’Pay Bay habe ich die schönsten Blutmonde gesehen. Der Mond wirkte auf mich immer riesig und die dunkel-orange bis rot leuchtende Farbe war faszinierend! Ein Foto davon zu machen war kaum möglich, da die Bilder niemals der Realität gerecht wurden.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Clearwater Bay</h4>



<p>Für mich bis zum heutigen Tag der schönste Strand den ich jemals betreten habe. Weisser Sand, kristallklares Wasser, keine Hotels oder Resorts in der Nähe, kein Massentourismus – Frieden. Ein 20-Minuten Marsch durch den Dschungel hält vermutlich viele Touristen von diesem Paradies ab &#8211; zum Glück. Kurz bevor ich die Insel verlassen habe, musste ich dann erfahren, dass die Chinesen den Strandabschnitt gekauft hatten und es somit noch höchstens zwei Jahre unangetastet bleiben wird. Geplant ist natürlich eine überdimensionale Bungalow-Anlage für Chinesen. So ein SCHEISS! Ich werde Clearwater Bay immer als den perfekten Strand in Erinnerung halten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1490" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1489" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1488" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2237.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Hochzeit</h4>



<p>Ich werde nie vergessen, wie wir zu einer kambodschanischen Hochzeit eingeladen wurden. Viel Tradition, viel essen, viel trinken. Nebst der traditionellen Musik wurde auch viel sogenanntes Khmer-Tek gespielt. Jeder der schon in Kambodscha war, weiss wovon ich spreche. Khmer-Tek ist ein etwas eintöniger, aber taktvoller Musikstil und in Kambodscha omnipräsent. Nebst dem wenigen Khmer das ich sprach, wurde meist mit Händen, Füssen und Bier kommuniziert. Die Zeremonie war wunderschön und gefestet haben wir bis zum bitteren Ende, bis der Chief, das Dorfoberhaupt, der Musikanlage den Stecker gezogen hat. Was für eine Nacht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1495" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8255.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1502" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_JYZU1191.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Nachtfischen mit Hiro</h4>



<p>Hiro ist ein Japaner und ein wahrer Freund, der mir in meiner schwierigsten Zeit auf der Insel ausgeholfen hat. Hiro war typisch japanisch. Höflich, grosszügig und er hatte eine grosse Leidenschaft – das Fischen! Hiro trug immer Crocs, Badehosen und eine Sonnenbrille – immer! Selbst an der kambodschanischen Hochzeit! Also wirklich immer.</p>



<p>Hiro besass ein eigenes Boot und bot daher Boottrips an. Die Kunden habe ich ihm während meiner Hostel-Managerzeit vermittelt. Daher lud er mich öfters zum Fischen ein. Das Highlight dabei war das Nachtfischen. Wir waren auf der Suche nach fetten Fischen, ja sogar Haien. Gefangen haben wir nur 25-35 cm lange Barsche, Schnapper und so etwas wie Forellen. Hiro meinte die Fische seien zu klein für den Verkauf. Da sei kaum Geld zu verdienen. Darum wetzte er seine japanischen Sushi-Messer und bereitete frisches Sashimi zu. Frischer geht es nicht. Jedes Mal, wenn sich eine Angelrute gebogen und ein Fisch angebissen hatte, wetzte Hiro die Messer und schrie dabei laut Sashimiii! Was für ein Spass. Gefühlte 3 Minuten nachdem der Fisch aus dem Wasser gezogen wurde, war dieser nach japanischer Kunst in mundgerechte Stücke zugeschnitten. Sojasauce und Wasabi gehörte natürlich zu Hiros Grundausstattung und so genossen wir die halbe Nacht durch frisches Sashimi. Arigato gozaimasu Hiro!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1497" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8352.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1496" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8272.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1494" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8180-e1560157203812.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Brian</h4>



<p>Ein quicklebendiger Holländer namens Brian verdient auch ein Abschnitt in diesem Blog. Brian war die Lebensfreude in Person. Er trug ein Bart, hatte einen fetten Dreadlock am Hinterkopf, trug nie ein Shirt und war immer barfuss unterwegs, wie die meisten von uns auf der Insel ohne Strassen. Brian hatte immer ein offenes Ohr für mich und vermochte mich in meinen letzten Tagen auf der Insel immer aufzumuntern und zu unterhalten. Er war der Besitzer der Bushbar, welche er selbst aufgebaut und in diesem Jahr eröffnet hatte. Irgendwie immer gut gelaunt und für jeden Blödsinn zu haben war er stets ein guter Freund und Ratgeber. Ein Mensch mit Herz und Humor und einem Heineken Tattoo auf seinem Fuss. Hakuna Matata Brian.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1501" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8447.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Friends and Family</h4>



<p>Da gibt es noch unzählige Personen und Tiere, lustige und
traurige Geschichten über welche ich gerne geschrieben hätte. Besonders über
unsere Hostelhündin Bebek (BBQ), welche ich über alles geliebt habe. Meine
Beziehung zu Bebek war intensiv, als wäre es meine Hündin. </p>



<p>Dann Nik und Hydi, bei denen ich immer willkommen war und
die immer für ein Bier zu haben waren. Der Besitzer vom Chai Tent, B! Er war für
mich einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Travis, der geilste Barkeeper
den es überhaupt gibt und dessen bessere Hälfte Kirby. Meine Lieblings
Fruit-Lady Erin und der herzlichste und ehrlichste Kambodschaner &#8211; Mr. Eang. </p>



<p>Dennoch war es das mit meinen Geschichtserzählungen aus der M’Pay Bay.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1491" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8021.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1492" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1493" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8049.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1503" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_PNNV1502.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">7 Jahre</h4>



<p>23. April 2019 &#8211; der Tag an dem ich mein neues zu Hause
verlassen musste – ich werde den Tag niemals vergessen. Meine Homebase. Meine
neuen Freunde. Mein sicherer Rückzugsort &#8211; und nun der Abschied. Wieso? </p>



<p>Jeder Mensch sollte ein Lebenstraum haben und daran
festhalten. Ich hatte ein Lebenstraum. Es war der Grund wieso ich mich
überhaupt auf den Weg gemacht habe.</p>



<p>Mein Lebenstraum durfte ich sogar mit einem Menschen teilen. Einem Menschen, mit dem ich mein Leben teilen, mit dem ich bis ans Ende der Welt reisen und bis ans Ende meiner Tage reifen, leiden und lieben wollte. Ein Mensch, der Teil meines Traums war. Wir waren anders, wir waren einzigartig.</p>



<p>Mein Lebenstraum von einem unvergleichbar schönen Ort mit
meiner Frau an meiner Seite. Das Erschaffen einer perfekten Oase von Freude,
Glück, Freunden, Sonne, Leben, Abenteuer, Reise und Liebe. Eine Umgebung an dem
Yin und Yang harmonieren. Ein Ort, an dem sich Arbeit nicht wie Arbeit anfühlt
und Wochentage nicht existieren. Ein Ort an dem in ferner Zukunft Familie
entstehen kann. Ein Ort der gefunden werden muss – sowohl auf der Karte als
auch im Herzen.</p>



<p>Nun aber ist der einzige erfüllte Teil meines Traums nicht
mehr da – meine Frau. Diese Situation habe ich nicht kommen sehen. Auf der
Reise und somit auf der Suche meines Traums wurde eine Lawine ausgelöst, die meine
Wünsche und Hoffnungen vernichtete. </p>



<p>Ich weiss mit Sicherheit, dass ich mir nichts vorzuwerfen
habe. Ich war als Partner das, wonach andere lange Zeit suchen. Wir ergänzten uns,
ohne langweilig zu sein. Wir waren verrückte Kinder in erwachsenen Körpern, welche
sich entschieden, eine Reise durch die weite Welt zu wagen, um Geschichte zu
schreiben. Es waren die intensivsten und ereignisreichsten Jahre meines Lebens.</p>



<p>Nun aber der Rückschlag. Eine Situation mit dem ich persönlich
hart zu kämpfen habe – mein Lebenstraum ausser Acht gelassen. Die Erinnerungen
und Gedanken an jene Tage wecken in mir ein Gefühl, dass mir noch heute das
Blut in den Andern gefrieren lässt. Selbst jetzt beim Korrekturlesen bekomme ich
Gänsehaut und das in Hanoi bei 36 Grad Aussentemperatur. Ich habe einige Male
versucht die Situation, meine Empfindungen und das Handeln in Worte zu fassen –
es gelingt mir nicht. Nicht ansatzweise. Vermutlich wird es mir nie gelingen
das grosse Ganze zu verstehen. Offenbar ist es auch besser so. Zeit heilt
vieles, möglicherweise auch alles – ich bin positiv gestimmt. </p>



<p>Rückblickend bin ich unglaublich stolz auf mich und wie ich mit der Gesamtsituation umgegangen bin. Damit habe ich mir selbst bewiesen, dass ich ein Rückgrat und ein funktionierender moralischer Kompass besitze. Ich kann Probleme, egal wie persönlich und kompliziert diese sind, sachlich und mit aller Würde ausdiskutieren und bewältigen. Die Würde, was für ein starkes Wort! Meine wichtigste Erkenntnis – ich habe Respekt vor Menschen, der Liebe und besonders vor mir selbst. Nach alldem was ich in den 30 Jahren geleistet habe, verspüre ich jetzt das erste Mal Würde und besonders Respekt mir gegenüber. Solch ein würdiges und respektvolles Handeln hätte ich, aber besonders unsere Beziehung verdient.</p>



<p>Da stehe ich nun und habe das erste Mal in meinem Leben
Zweifel an meinem Lebenstraum. Alles was ich bisher geleistet, alles was ich
aufgegeben und all die Freunde und Familie, die ich hinter mir gelassen habe –
alles für einen Traum. War der Einsatz zu hoch? War die Entscheidung richtig? </p>



<p>Meine engsten Freunde und meine Familie waren jene, die mich
dazu bewegt haben, an meiner Reise und meinem Traum festzuhalten. Diese
unermüdliche Unterstützung hat mich durch die schwierigste Zeit getragen. Auch
heute darf ich noch auf jene Unterstützung zählen – vielen lieben Dank!</p>



<p>Ferner wurde mir vor einiger Zeit, eigentlich zum genau richtigen
Zeitpunkt, nahegelegt, ich solle der Alchimist von Paulo Coelho lesen. Das Buch
war länger auf meiner Liste und so habe ich das eBook runtergeladen und innert Kürze
durchgelesen. Für mich ist es mitunter einer der Hauptgründe wieso ich nun immer
noch an meinem Lebenstraum festhalte. Hier einige Zitate aus dem Buch:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Gebe nicht auf, egal wie schwierig der Weg zu sein scheint</li><li>Du solltest erst zurückkommen, wenn du gefunden hast, was du suchst</li><li>Das Verwirklichen von Träumen macht unser Leben lebenswert</li><li>Bewahre eine positive Sichtweise</li><li>Was du dir aus tiefstem Herzen wünscht kannst du erreichen</li></ul>



<p>Bis heute habe ich den richtigen Ort noch nicht gefunden. Für mich kein Grund aufzugeben.</p>



<p>Nun stehe ich an einem Punkt, an dem ich das Buch, Der Alchimist, auf mich wirken lasse. Mein Traum werde ich nicht ändern oder aufgeben. Ich will diesen Ort finden, mein perfekter Ort, begleitet von meiner Liebe. Ich will meine Frau jeden Morgen wachküssen und anschliessend den Tag mit einem Lachen beginnen. Den Tag voller Vorfreude auf neue Abenteuer begegnen. Liebe, Zuneigung und Wärme soll meine Frau täglich von mir erfahren dürfen. Ich will ihr das Gefühl von Sicherheit vermitteln, damit sie sich sorglos in den Schlaf fallen lassen kann. Zusammen im Einklang packen wir dann das nächste Kapitel, das nächste Projekt beim Schopf. </p>



<p>Oli, auf zu neuen Abenteuern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8408-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1499"/></figure></div>
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		<title>KOH RONG SAMLOEM &#8211; HOMEBASE &#038; DENGUE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 13:36:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Home Koh Rong Samloem – mein erstes zu Hause weg von zu Hause. Meine erste Homebase während der Weltreise. Für mich ein magischer, einmaliger und<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<h4 class="wp-block-heading">Home</h4>



<p>Koh Rong Samloem – mein erstes zu Hause weg von zu Hause. Meine erste Homebase während der Weltreise. Für mich ein magischer, einmaliger und unvergesslicher Ort. Ich hatte mein zu Hause, mein Paradies entdeckt. Im Dorf war ich mittlerweile mit den meisten westlichen Hostelbesitzern befreundet. Sicherlich auch dank meiner Teilnahme am wöchentlichen Pokerspiel, welches in der Bar von KJ stattgefunden hat. Die Fruitladys und Mini-Shop Mamas kannten mich aufgrund meines täglichen Besuchs und auch die Restaurantbesitzer lächelten immer höflich zurück. Ich hatte allen Grund dazu den ganzen Tag mit einem breiten Lachen im Gesicht umherzugehen. Mein Khmer verbesserte sich täglich, was mir den Einkauf und das Verhandeln vereinfachte und eine bessere Bindung zu den Einheimischen ermöglichte. Ich wurde Teil der M’Pai Bay Familie. M’Pai Bay, der letzte Strandabschnitt auf der Insel Koh Rong Samloem, welches noch nicht von den Chinesen aufgekauft und mit Resorts zugepflastert wurde. Ich war Teil der Piratenfamilie!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1445" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading"> Highseason 2019</h4>



<p>Die Hochsaison startete fulminant und die Touristen kamen in Scharen auf die Insel. Es bedeutete viel Arbeit und genau diese Herausforderung suchte ich als Manager. Mitte Februar dann der Einbruch. Auf Facebook und Twitter wurde verbreitet, dass Kambodscha ein Dengue-Fieber Problem hatte, was tatsächlich auch der Fall war – dazu später mehr. Es dauerte zwei oder drei Tage bis wir denn Touristen-Rückgang bemerkten. Hiro, ein japanischer Hostel- &amp; Bungalowbesitzer, hat mir darauf gesagt, dass pro Saison nur eine Trendänderung passiert. Sollte heissen, dass wenn die Touristenanzahl aus irgendeinem Grund einbricht, dies sich während der Hochsaison nicht mehr erholt. Hiro wusste wovon er sprach. Es wurde tatsächlich ruhig auf der Insel und die Hostelbesitzer klagten über die niedrigen Umsatzzahlen.</p>



<p>Wir konnten diesem Negativtrend entgegenwirken. Wir hatten es tatsächlich geschafft als «unerfahrene» Manager unser Hostel voll zu bekommen. Wir waren permanent voll gebucht oder gar überbucht. Unsere Gäste blieben wegen uns länger als geplant und kamen sogar wieder zurück in unser Hostel. Unsere Family-Dinner hatten sich herumgesprochen, unser Frühstück und unsere Snacks wurden legendär. Wir als Manager waren permanent zur Stelle und liessen keine Wünsche offen. Ich arbeitet unermüdlich. Dies bedeutete auch 7 Tage Wochen und 12 Stunden Tage aber für diese Insel und dieses Hostel opferte ich Herzblut.</p>



<p>Ohne Erfahrung im Hostel-Business haben wir auf Anhieb das Unmögliche umgesetzt. Wir haben während einer Hochsaison-Krise und mit einem Toursitenrückgang von etwa 50%, mehr Geld umgesetzt als die Hostelbesitzer im selben Monat das Jahr zuvor! Die Bewertungen auf Hostelworld waren ein weiterer Beweis für unser Können und Balsam für die Seele. Ja, ich kann behaupten, dass ich ein Hostel erfolgreich managen kann.</p>



<p>Der unermüdliche Einsatz, die eindrucksvollen Zahlen und der Fakt, dass ich trotzdem mit einem Lachen durch das Dorf lief, sprach sich herum. Ich hatte mir meinen Platz in der Piratenfamilie erarbeitet. Ich hatte mein neues zu Hause und meinen neu gewonnen Freunde hart erkämpft und mir den Respekt verdient.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1443" width="576" height="768" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8287-e1558615097143.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 576px, 576px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1448" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1447" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1444" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Dengue</h4>



<p>In meiner neuen Heimat häuften sich die Dengue-Fälle. Viele die länger auf der Insel verweilten wurden fiebrig, krank und lagen 7 Tage flach. Bis dahin wusste ich lediglich, dass Dengue der böse Bruder von Malaria war und dass man an Dengue tatsächlich sterben kann. Aber mich würde es schon nicht erwischen, ich hatte ja Moskitospray.</p>



<p>Der Tag war gekommen, an dem ich starke Kopfschmerzen bekam. Habe ich zu wenig Wasser getrunken oder eventuell zu viel Sonne abbekommen? Ah egal, wird sich schon legen meinten alle. Als die Kopfschmerzen auch während der Nacht nicht weggingen fing ich an mich zu sorgen. Nach einer Nacht ohne Schlaf wurden die Kopfschmerzen immer heftiger. Nun kam Paracetamol zum Einsatz – ohne Erfolg. Die Kopfschmerzen wurden unerträglich. Ich war arbeitsunfähig. Dabei konnte ich weder schlafen noch liegen. Die Schmerzen waren nur im Sitzen zu ertragen aber so konnte ich wiederum nicht schlafen. Am dritten Tag setzte dann das Fieber ein. Innert 2 Stunden stieg meine Körpertemperatur von 36,8 auf 39,3 Grad. Jetzt wusste ich, dass etwas nicht stimmt – Selbstdiagnose: Dengue?! Ich hoffte, dass ich falsch lag , aber Dengue wäre plausibel. Sara, die Freundin Stefan, war Krankenschwester und meinte ich solle viel trinken und wenn nötig Paracetamol einnehmen – auf keinen Fall Imbuprofen! Der Appetit blieb seit 4 Tagen aus. So auch die Mahlzeiten. Ich konnte nicht essen. Aus irgendeinem Grund fehlte mir der Appetit. Schlimmer, ich fühlte mich permanent überfressen und dass ohne Nahrungsaufnahme. Wasser war das einzige was ich in mich reinzwingen konnte und musste.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Visarun</h4>



<p>Die Zeit drängte. Mein Visa lief in 4 Tagen aus und ich musste ein Visarun nach Thailand machen. Es wurde ernst. Tag 7 und somit war morgen Visarun-Tag. Aus irgendeinem Grund liessen die Kopfschmerzen an jenem Morgen nach. Fiber war bei 37,5C aber Hunger hatte ich immer noch nicht. Egal, ich trat meine Anreise nach Thailand an. Mit der Fähre nach Sihanoukville, dort übernachten und am nächsten Tag zur bzw. über die Grenze nach Thailand. Ich plante 2-3 Tage Auszeit auf Koh Chang, Thailand. Aufgrund des Schlafmangels war ich müde und Stefan und Sara hatten kein Problem damit, dass ich erst einige Tage später wieder mitanpacken würde – ich hatte es mir gewissermassen verdient.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1449" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8057.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<p>Mit letzter Kraft in Koh Chang angekommen und im Hostel eingechecked schlug mir die Faust des Lebens ins Gesicht. Das Fieber stieg auf 40,2 Grad, Kopfschmerzen meldeten sich zurück und dabei hatte ich bereits seit 8 Tagen nichts gegessen. Ich konnte meine Hände vor Schmerz nicht mehr ballen. Ich spürte wie sich meine Muskeln in den Beinen zusammenzogen, was ebenfalls von Schmerzen begleitet wurde. Oliver, jetzt bloss nicht durchdrehen. Egal was es ist, jetzt ist die falsche Zeit um durchzudrehen. Ein Arztbesuch wäre sinnvoll und so machte ich mich mit Hilfe auf den Weg zum nächstbesten Arzt auf der Insel.</p>



<p>Dort angekommen wurde mir Blut entnommen wonach sich der Verdacht bestätigte – DENGUE! Irgendwie wusste ich es, was sollte es sonst sein. Der Arzt hatte zudem zwei weitere schlechte Nachrichten. Erstens, meine Blutwerte waren im Keller – kein Wunder ich hatte da bereits 10 Tage nichts gegessen. Zweitens, ich hatte Dengue Typ 2 auch bekannt als Dengue hämorrhagisches Fiber (DHF). Es gibt 4 Dengue Typen. Normalerweise bekommt man Dengue Typ 1. Dabei liegt man 7 Tage flach, hat Fieber und danach ist alles wieder in Butter. Dengue Typ 3 und 4 waren aktuell in Kambodscha kein Thema. Nun an meinem Dengue Typ 2 kann man sterben. Überlebenschance 70%. WHAT THE FUCK. Das erste Mal in meinem Leben wurde ich im Gespräch mit einem Arzt damit konfrontiert, dass ich die nächsten 3 Tage eventuell nicht überleben werde. 30%, so hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass ich nie wieder lieben würde. Zu 30% hatte ich meine Freunde und Familie für das letzte Mal umarmt. Zu 100% wollte ich leben, lieben und reisen. Nein, ich verabschiede mich nicht vom Leben, nicht jetzt! «Sometimes you lucky, sometimes  you unlucky». Genau das waren die Worte des Arztes. Er sagte mir aber auch, dass es unser Ziel ist, mich am Leben zu erhalten – «you must survive, think positiv». Selbst heute kriege ich Gänsehaut, wenn ich an dieses Gespräch zurückdenken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1450" width="768" height="576" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8093.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<p>Wie konnte ich am leben bleiben, welche Medikamente musste ich einnehmen, um zu überleben? Es gab keine Medikamente dagegen. Die Antwort des Arztes war klar: Drink water, a lot of water meinte er. Ich solle mich ausruhen, Wasser und Elektrolyselösungen trinken und am nächsten Tag nochmals vorbeikommen, um meine Blutwerte zu überprüfen. </p>



<p>Zurück im Hostel angekommen ruhte ich mich auf meinem Bett aus. Auf dem Weg zum Klo, klappte ich dann bereits zum zweiten Mal zusammen – mangelnde Nahrungszufuhr. Ich war zu schwach zum Gehen. Mit Hilfe schaffte ich es dann doch zum Klo und zurück ins Bett. Ich hatte eine einsame und schlaflose Nacht. Die permanenten körperlichen Schmerzen hatte ich ausgeblendet. Auch die fehlende Nahrungszufuhr seit mittlerweile 11 Tagen war mir egal. Ich will leben, lieben und reisen. An diesen Gedanken hielt ich mich fest. Ich schrieb meinen Geschwistern wie es um mich stand. Die Sorge um mich war verständlicherweise gross. Aber ich hatte keine Kraft eine riesen Geschichte daraus zu machen. Die Nacht verging und ich war noch am Leben.</p>



<p>Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zum selben Arzt. Dort angekommen wurde mein frisch entnommenes Blut ausgewertet. Ich war positiv gestimmt, der Arzt mit den ausgewerteten Blutdaten in der Hand weniger. «Ok Sir, you have to go the hospital right now». Mir gefrierte das Blut in den Adern. Trotz Fieber fühlte ich eine unangenehme Kälte. «your platelets have reached a critical level of 51&#8217;000». Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt um panisch zu werden. Ich blieb beängstigend ruhig. Ich konnte es nicht ändern. Das Spital war das nächste Ziel und dort musste ich nun hingelangen. Als ich die Arztrechnung an der Theke begleichen wollte, war ich kurz davor gleich wieder wegzuklappen. Auf wackeligen Beinen und nicht ansprechbar hielt ich mich am Tresen fest. Jetzt bloss nicht wegklappen! In diesem Moment hielt ich am Tresen fest, als wäre es mein Leben! Leben, lieben und reisen Oli, come on now!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spital</h4>



<p>Ich musste mich hinsetzen. Nachdem ich mich gesammelt und Wasser zu mir genommen hatte gings geradewegs ins Spital. Dort angekommen wurde mir wieder Blut abgenommen und ausgewertet. «Ok Sir, you have to stay here at least 1 night. We will have an eye on you». Das war ja der Grund warum ich da war. In der Zwischenzeit wurde ich gewogen. 12 Tage ohne Nahrung hierliess spuren. Ich hatte 10kg! an Gewicht verloren – das meiste davon waren Muskeln. Meine Arm-, Bein-, Bauch-, und Schultermuskulatur hatten sich gefühlt halbiert. Zu dem Zeitpunkt war es natürlich egal.</p>



<p>Nach dem Check-In wurde ich auf einem Bett in mein Zimmer gerollt. Im Zimmer befanden sich 2 Mönche und etwa 4 weitere Patienten. Die meisten schrien und stöhnten vor sich hin. Das Zimmer wirkte auf mich wie ein altes Gefängnis. Kein Ort an dem ich lange sein wollte. Ich erhielt eine Infusion und Paracetamol. English sprach hier, bis auf meinen Arzt, keiner. Der Arzt war gefühlte 25 Jahre alt, aber das war mit zu dem Zeitpunkt egal. Auf dem Infusionsbeutel konnte ich NaCl lesen und ich war beruhig. Ich wusste das NaCl für Natriumchlorid also Kochsalz stand. Ich war mir selbst dankbar, dass ich ein grosses Interesse an der Allgemeinbildung hatte und wusste das Kochsalz genau das richtig für mich war – you need water!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-769x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1453" width="577" height="768" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-769x1024.jpg 769w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-768x1022.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8102-e1558615143373.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 577px, 577px" /></figure></div>



<p>Mir wurde alle 3 Stunden Blut entnommen und ich musste zusätzlich alle 3 Stunden 1,5 Liter Wasser trinken. In dieser Nacht fand ich kein Schlaf. Einerseits, weil ich permanent geweckt wurde um Wasser zu trinken und die Schwestern mir Blut entnahmen, andererseits wusste ich, wenn ich diese Nacht überleben würde, wäre ich vermutlich über dem Berg. </p>



<p>Die Sonne ging auf. Ich wartete voller Anspannung auf diesen Moment. Leben, lieben und reisen Oli! Ich war noch am Leben und fühlte mich wie neu geboren. Die Kopfschmerzen waren weg, das Fieber sank unter 37 und meine Laune war besser den je. Die Krankenschwester brachte mir eine kleine Portion Reis mit Fleisch und Gemüse und zum ersten Mal nach fast 2 Wochen genoss ich wieder Nahrung. Der Arzt tauchte auf und meinte, meine Blutwerte hielten sich lange stabil und fangen aktuell wieder an zu steigen. «You can leave the hospital if you want but please keep on drinking water and start eating small amounts of food».</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1452" width="576" height="768" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8100-e1558615188604.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 576px, 576px" /></figure></div>



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<p>24 Stunden nachdem ich das Spital betreten hatte, verliess ich es lebend und mit einem Lachen. Ich hatte es geschafft. Ich hatte 10kg abgenommen, eine Partie Schach mit dem Tod gespielt und bin nun immun gegen den Dengue Typ 2! Leben, lieben und reisen – Was für ein Ritt.</p>



<p>2 Tage später kehrte ich zurück in die M’Pai Bay. Ich wurde mit wärmsten Umarmungen empfangen. Alle waren froh, mich zu sehn und ich war froh mein geliebtes zu Hause wieder zu haben. Ich fand langsam zu alter stärke zurück und nahm die Arbeit wieder auf. Das Leben hatte mich wieder und ich war froh lächelnd durch meine Heimat zu schlendern. Leben, lieben und reisen.</p>
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		<title>KOH RONG SAMLOEM &#8211; M&#8217;PAI BAY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 07:17:27 +0000</pubDate>
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<h4 class="wp-block-heading">Wie die Zeit vergeht</h4>



<p>Es sind nun bereits einige Wochen vergangen, seit dem letzten Blogeintrag. Hier auf der Insel geht alles langsamer, alles dauert seine Zeit. Hier nennt es sich «Island time». So empfand ich kein Drang rasch möglichst einen neuen Eintrag zu schreiben. Nun ist es aber an der Zeit die Welt da draussen wieder auf den neusten Stand zu bringen – los geht’s.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1410" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7997.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Tellerwäscher</h4>



<p> Ich und Julia haben uns gerade auf dem Festland verabschiedet, ein scheiss Gefühl. Ich wusste sie war lediglich um die Ecke &#8211; in Thailand. Zudem hatte sie Anja als Begleitung bei sich, aber trotzdem hatte ich die ersten zwei Tage Mühe mit der neuen Situation.<br> Nach der Verabschiedung machte ich auf dem Festland einige Besorgungen für das Hostel. Gewisse Lebensmittel sind auf der Insel nicht zu bekommen oder kosten das doppelte oder gar dreifache. Darum sind die Besuche auf dem Festland alle zwei bis drei Wochen ein Muss.<br> Nachdem ich also bereits für das Hostel einkaufen war, musste ich noch einige administrative Abklärungen treffen, ein Blogeintrag fertigstellen und mich mental auf die neue Situation einstellen. Ein Tag bevor ich offiziell als Volunteer begann, half ich beim servieren und in der Küche beim Abwasch aus. Ich wollte ein Gefühl dafür bekommen, was mich erwarten wird. Abwaschen war keine Kunst und auch das Servieren war schnell gelernt.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-1024x768.jpg" alt="" data-id="1400" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8219/" class="wp-image-1400" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8219.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-1024x768.jpg" alt="" data-id="1399" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8218/" class="wp-image-1399" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8218.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-1024x768.jpg" alt="" data-id="1411" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8014/" class="wp-image-1411" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8014.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Volunteer</h4>



<p>Der Tag war da, an dem ich meinen ersten offiziellen Tag als Volunteer hatte. Gestartet wurde um etwa viertel vor acht mit einem Kaffee. Selbst wenn der erste Gast bereits an der Theke stand, trank Stefan – der Eigentümer – zuerst genüsslich seinen Kaffee zu Ende bevor er auch nur einen Finger krumm machte. Island Time eben. Die Gäste hatte Verständnis dafür und genossen die Morgensonne in einem unserer Liegen oder Hängematten.<br>Alsbald die Küche geöffnet war, kamen die Kunden um unsere Pancakes, Toasts, Smoothies oder Kaffee bzw. Tee zu geniessen. Wir hatten unschlagbar günstige Preise und mit unserer selbstgemachten Erdnussbutter und dem selbstgemachten Schokoladenaufstrich hatten wir uns bereits einen guten Namen gemacht. Wie man Kaffee und Tee zubereitet, war schnell erklärt. In die Küche wurde ich ebenfalls sofort eingeweiht, sodass ich bald die Toasts und Pancakes selbst zubereitete. Leidenschaftlich gerne gekocht habe bereits zu Hause, sodass die Zubereitung dieser einfachen Gerichte ein Einfaches war. Das Check-in und Check-out hatte ich selbst bereits durchgemacht und entsprechend schnell war dieser Ablauf erklärt. Die Tage waren lang, manchmal hektisch, oft sehr entspannt. Jeder Volunteer konnte von Zeit zu Zeit ein Family Dinner für unsere Gäste zubereiten. Auch hier war wieder die Verfügbarkeit der Zutaten das eigentliche Problem. Dazu kam, dass das Essen vegetarisch sein sollte. Aus irgendeinem Grund waren immer etwa die Hälfte unserer Gäste Vegetarier oder gar Veganer– überhaupt nicht mein Fall. Ich mag Fleisch, Fisch und Geflügel. Egal, ich konnte vegetarische Gerichte kochen. Ich schaute mich bei den Früchte- und Gemüseständen um und fand sowohl Kürbis als auch Karotten. Ingwer, Knoblauch und Kokosmilch waren ebenfalls immer verfügbar und so entschloss ich mich, etwa einmal die Woche ein Kürbis-Ingwer Curry zuzubereiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1401" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8247-e1553497078599.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1423" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7951-1.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p> Ich wurde immer besser uns sicherer bei meinen täglichen Aufgaben und so genoss ich die Zeit als Volunteer enorm. Vermutlich war auch der Standort und die Aussicht schuld daran, dass ich meine Aufgaben mochte. Alle drei bis vier Stunden gönnte ich mir eine Abkühlung im Meer gefolgt von einem Sonnenbad. Meistens las ich danach in einem Buch bevor ich wieder etwas zum Anpacken sah.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1420" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8162.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Hostelmanager</h4>



<p>Stefan bemerkte bald meine Auffassung von Arbeiten. Sowohl die Gründlichkeit als auch die Geschwindigkeit war nicht das, was andere Volunteers an den Tag legen wollten oder konnten. Für mich war es selbstverständlich. Ich wusste von Stefan, dass er in einem Dilemma steckte. Er konnte nicht an seinem Haus bauen und zeitgleich ein Hostel führen, dass funktioniert nicht. Er war auf der Suche nach einem Hostelmanager, am besten einem Paar. Er zögerte nicht lange und fragte mich bald, ob ich und Julia sein Hostel managen wollen. Er sieht wie pflichtbewusst und umsatzorientiert ich arbeitete und Julia mit ihren KV-Kenntnissen, der Marketingschulung und der Barerfahrung war ein Hauptgewinn für das Hostel. So kam es also, dass wir als Managerpärchen ein Hostel managen. Arbeiten und wirtschaften lag uns irgendwie im Blut. Wir legten bereits im ersten Monat Topzahlen an den Tag. Optimierten so einige Fehler im Ablauf. Ich verbesserte die Küchen- und Bareinrichtung und so wurde der Laden auf Vordermann gebracht. Learning by doing war hier an der Tagesordnung. Unser Engagement wurde von Nachbarn bald bemerkt und auch andere Hostel hatten bald von uns Kenntnis. M’Pay Bay, we’ll rock you.</p>



<ul class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-1024x768.jpg" alt="" data-id="1402" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8315/" class="wp-image-1402" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8315.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-1024x768.jpg" alt="" data-id="1403" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_k1600_aiyt3425/" class="wp-image-1403" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_K1600_AIYT3425-e1553498567215.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1024x768.jpg" alt="" data-id="1412" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8025/" class="wp-image-1412" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8025.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1024x768.jpg" alt="" data-id="1414" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8035/" class="wp-image-1414" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8035.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1024x768.jpg" alt="" data-id="1413" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8028/" class="wp-image-1413" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8028.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-1024x768.jpg" alt="" data-id="1405" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7941/" class="wp-image-1405" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7941.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hausbau</h4>



<p> Zu Beginn meiner Freiwilligenarbeit half ich Stefan noch beim Hausbau. Anfänglich mussten wir acht Löcher für die Trägerelemente graben. Jedes Loch hatte ein Ausmass von 60x60cm und eine Tiefe von 80cm. Als Werkzeug diente uns ein Pickel und eine wacklige Schaufel. Der Waldboden bestand aus Lehm und Fels. Das Graben war ein saumässiger Kraftakt und die Temperaturen stiegen bald auf gefühlte 10000 °C. 5 Tage später, nachdem die Löcher ausgehoben waren, mussten wir 30kg Sandsäcke und 50kg(!) Betonsäcke den Hügel rauf- bzw. runtertragen. Lastwagenziehen war vergleichsweise ein Kindergeburtstag mit Schokoladenfondue dagegen. Stefan und ich waren die einzigen die es im Stande waren, die Betonsäck zu buckeln. Andere Volunteere haten bereits mit den 30kg Sandsäcke mühe. Nun mussten noch die restlichen Trägerelemente vom Dschungel zum Grundstück getragen werden. Ein Khmer hatte die Bäume gefällt und von Ästen befreit. Das Verschieben der letzten Elemente überlies er aber uns. Die Bäume waren bolzengerade, hart und schwer wie Sau. 7m lange und etwa 300 – 400 kg schwere Baumstämme durch den Dschungel schleppen klingt nach Muskelkater.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-1024x768.jpg" alt="" data-id="1417" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8132/" class="wp-image-1417" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8132.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-1024x768.jpg" alt="" data-id="1415" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8130/" class="wp-image-1415" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8130.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-768x1024.jpg" alt="" data-id="1407" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7991/" class="wp-image-1407" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7991-e1553496962966.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-769x1024.jpg" alt="" data-id="1409" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7996/" class="wp-image-1409" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-769x1024.jpg 769w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-768x1022.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7996-e1553496895884.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:769px) 100vw, 769px" /></figure></li></ul>



<p>Der letzte fette Baum konnten wir nur mit der Hilfe von Stefan, Julia, mir und vier weiteren Freiwilligen aus dem Dschungel tragen. Die Distanz von etwas 200m durch Wald, Gestrüpp und Dreck hatten wir in etwa 1,5h geschafft. Jetzt ging es eigentlich darum die Bäume zu stellen, ausrichten und betonieren. Leider wurde der Wasseranschluss einfach nicht geliefert und Wasser war nun mal notwendig um den Beton anzumischen. Meine Hilfe war ab diesem Zeitpunkt im Hostel nötiger als beim Hausbau und so widmete ich mich nur noch dem Hostel. Für den Bau des Hauses trommelte Stefan immer wieder Freiwillige zusammen und heuerte schliesslich einige einheimische Bauarbeiter an, welche ihm beim Weiterbau halfen. Die Hochsaison begann, Julia kehrt bald zurück und die Eindrücke der nächsten Tagen und Wochen werden eindrücklich, Highseason I&#8217;m ready, I guess?!</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-768x1024.jpg" alt="" data-id="1419" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8137/" class="wp-image-1419" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8137-e1553496797260.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-768x1024.jpg" alt="" data-id="1418" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8135/" class="wp-image-1418" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-768x1024.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-225x300.jpg 225w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-110x146.jpg 110w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-38x50.jpg 38w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725-56x75.jpg 56w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8135-e1553496835725.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-1024x768.jpg" alt="" data-id="1416" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_8131/" class="wp-image-1416" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_8131.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>
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		<title>KAMPOT, KOH RONG SAMLOEM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 10:53:45 +0000</pubDate>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Einreise</h4>



<p>Vor der Einreise nach Kambodscha waren wir irgendwie nervös. Wir hatten ja noch kein Visa und anscheinend gibt es selbsternannte Reisebüros (Travel Agency) die uns da helfen würden. Unser Rezeptionist aus Ho Chi Minh City zeigte uns DAS Reisebüro, welches uns weiterhelfen wird. An der Grenzstadt angekommen gönnten wir uns also noch ein letztes Frühstück. Der Kaffee in Vietnam ist übrigens fabelhaft. Pünktlich zur vereinbarten Zeit, erschienen wir also im Reisebüro, füllten das offizielle Antragsformular aus, händigten 35$ begleitet von unserem Reisepass und dem Internationalen-Impfausweis aus und stiegen in den Minivan. Das offizielle Visa kostet anscheinend um die 25-30$, aber eben, will man ohne Probleme die Grenze passieren und ein 30-tätiges Visa erhalten, dann zahlt man halt eben mehr – Willkommen in Südostasien. </p>



<p>Unsere Pässe waren also in fremden Händen, aber immer in unserer Nähe. Anfänglich ein unangenehmes Gefühl, aber die Jungs und Mädels da machen dies ja Tag für Tag. Mittlerweile waren wir eine Gruppe von etwa 10 Personen – alles Backpacker. Unsere Gruppe wurde an die Grenze gefahren wo wir uns in einer Wartehalle am Checkpoint versammelten. Neben uns wurde der Stapel Pässe von den Grenzbeamten durchgearbeitet. Anschliessend liefen wir über die Grenzbrücke nach Kambodscha. In der Wartehalle angekommen mussten wir durch den Medizin-Check. Es war eher ein Hallo-sagen und im Gegenzug erhielten wir unsere Impfausweise zurück, lustiger Medizin Check. Mit dem Impfausweis in der Hand und dem Gepäck auf dem Rücken überreichte uns unsere Visa-Lady unsere Pässe. Nun konnten wir an den Schalter, um unsere Einreise offiziell zu besiegeln. Der Einreise-Major checkte also unser frisch eingeklebtes Visa &#8211; keine Ahnung zu welchem Zeitpunkt dies jemand eingeklebt hat. Es folgte der obligate Stempel in den Pass ergänzt von Datum und der Signatur des Majors. Schnell die Fingerabdrücke gescannt und ein Foto geschossen und schon hiess es, welcome to Cambodia! </p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-1024x768.jpg" alt="" data-id="1359" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7768-3/" class="wp-image-1359" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7768-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-1024x768.jpg" alt="" data-id="1360" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7776-3/" class="wp-image-1360" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7776-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kampot</h2>



<p>Unsere erste Destination hiess Kampot. Der Minivan bootete uns in einer kleinen Nebenstrasse aus. Gepäck aufgebuckelt und los gings. Doch bevor wir zu unserem Hostel liefen, musste ich erstmal zum Coiffeur. Ich wollte eigentlich meine Haare wachsen lassen, verwarf diese Idee aber bald. Zurück zum Coiffeur. Noch in Vietnam suchte ich nach einer passablen Haarschneide-Bude und wurde fündig. Den Standort in meiner Map war markiert. Wir also samt Pack geradewegs in den Salon. Der Typ schien sein Handwerk zu verstehen, zumindest den Bildern zufolge. Ich zeigte ihm ein Foto von mir und wie ich es gerne geschnitten hätte – No problem my friend! Kurz die Haare gewaschen und schon packte er die Dompteuse aus und setzte an. Es folgte der Feinschliff mit der Schere und nach gefühlten 10 Minuten war die Geschichte durch. Ich malte mir alle Möglichkeiten aus und wie schlimm der Haarschnitt sein könnte. Trotzdem war ich irgendwie entspannter als auch schon, denn ich musste nicht wirklich jemandem gefallen ausser Julia und evtl. auch mir selbst. Es kam anders als erwartet. Der Haarschnitt war perfekt! Besser als viele Schnitte die ich zu Hause erhielt. Ein perfekter Start in den Tag – soweit so gut. Nach einem 2km Marsch gelangen wir also in unser Hostel. Nach dem Check-in gönnten wir uns eine Abkühlung im Hostelpool und liessen den Tag ausklingen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weihnachten</h4>



<p>Weihnachten stand vor der Tür und so besorgten wir uns in der Stadt die obligaten Weihnachtsmützen. Wir wollten schon immer mal Weihnachten in Badehosen feiern. Mit einem Cocktail in der Hand, Weihnachtsmützen auf dem Kopf und bei gefühlten 32Grad feierten wir also Weihnachten in Kambodscha – perfekt! Das Hostel organisierte ein Weihnachtsabendmal. Wir genossen Kartoffelstock mit Bratensauce, Pouletschenkel und Gemüse begleitet von einem kühlen Blonden. Weihnachten mal anders. Als Gute Tag besuchten wir am folge Tag nach unserem Roadtrip eine Schule irgendwo im verlassenen und vergessenen Teil von Kampot. Kinder arbeiten auf dem Feld bei den Eltern. Schule kann sich hier niemand leisten, darum haben Backpackers einen Platz mit Tafel, Stühlen und Bänken eingerichtet und an fast jedem Tag werden hier zwei bis drei Lektionen unterrichtet. Hauptsächlich von Backpackern. Als uns ein solcher Backpacker den Ort zeigte, waren wir gleich Teil des Zirkus. Wir unterrichteten Farben und Tiere auf Englisch. Alberten rum, spielten Spiele und kommunizierten mit Händen und Füssen. Ein unvergessliches Abendteuer. Als Julia dann die zuvor gekauften Bleistifte verteilte brach Chaos aus. Die Bleistifte wurden trotzdem fair aufgeteilt und so mussten wir diesen Ort viel zu schnell und tief beeindruckt wieder verlassen.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-1024x769.jpg" alt="" data-id="1358" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_gcnt3865-3/" class="wp-image-1358" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-1024x769.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-768x577.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-194x146.jpg 194w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GCNT3865-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-1024x768.jpg" alt="" data-id="1362" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7819-3/" class="wp-image-1362" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7819-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-1024x768.jpg" alt="" data-id="1367" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7844-3/" class="wp-image-1367" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7844-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Strassenverhältnisse</h4>



<p>Am Tag nach Weihnachten war wieder mal Rollerfahren
angesagt. Mit unserem fahrbaren Untersatz schossen wir auf den Hausberg hoch – Bokor.
Viel zu sehen war nicht. Einige alte Häuser aus der Kolonialzeit standen leer
herum. Daneben fanden wir neugebaute Resorts, die zwar lustigerweise leer
schienen, aber Personal war da. Auch ein neuerbautes Casino, mitten im
nirgendwo, war eines der Attraktionen. Hier und da noch eine Kirche und ein Buddha
rundeten unseren Tages-Roadtrip ab. Endlich konnte ich auch meine Drohne
starten und schoss vom alten und verlassenen Königshaus einige Fotos aus der
Ferne.</p>



<p>Das eigentliche Abenteuer fand auf der Strasse statt. Die Strassenverhältnisse waren mit Abstand die schlechtesten die ich je befahren habe. Schotter, Sand und riesige Löcher waren allgegenwärtig. Ich achtete wie und wo die Einheimischen fuhren und verbesserte so meine Fahrkünste kontinuierlich. Bis auf die Strassenseite waren weder Gesetze noch Regeln einzuhalten. Zumindest hatte ich diesen Anschein. Ah, ausser natürlich Hupen beim Überholen.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-1024x768.jpg" alt="" data-id="1363" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7827-3/" class="wp-image-1363" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7827-2.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" 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<h4 class="wp-block-heading">Währung</h4>



<p>In Kambodscha wird in zwei Währungen bezahlt – immer. US Doller und kambodschanische Riel sind hier als Zahlungsmittel zugelassen. Ganze Beträge werden in Dollar bezahlt und alles hinter dem Komma anschliessend in Riel. Gleiches gilt für das Rückgeld. Dabei gilt zu beachten, dass 4000 Riel genau 1 Dollar sind, also 1000 Riel 25 Cent. Um alles einfacher zu gestalten, wird alles in 25 Cent Schritten angegeben. Als Beispiel: Ein Poulet Curry mit Reis kostet 3,75 USD. Bezahlte ich mit einer 5 Dollar Note, so bekomme ich 1 Dollar und 1000 Riel zurück. Am Anfang etwas verwirrlich, aber man gewöhnt sich daran. Die Riel erinnern eher an Monopoly Geld. Deren Zustand spielt keine Rolle, die werden eigentlich immer akzeptiert. Bei den US Dollar sieht es ganz anders aus. Jede Note wird haargenau begutachtet. Noten, die beschrieben sind, abgenutzt wirken oder ein kleiner Riss haben, werden nicht akzeptiert &#8211; nirgends! Ein absoluter Witz, aber hier in Kambodscha Realität. Ich durfte die Erfahrung mit einem nagelneuen 100 USD Schein machen. Gerade vom Geldautomaten abgehoben, wollte ich mit diesem in unserem Hostel die Rollermiete bezahlen. Die Note wurde nicht akzeptiert, weil die Note ein Riss vor der Grösse einer Bleistiftspize hatte. Ich traute meinen Augen nicht. 100USD! Wollte ich die Note in einer Bank umtauschen, würde eine Gebühr von 5 US Dollar erhoben. Leck mich am Arsch. Sobald ich in einem anderen Land, gelten andere Sitten und da würde auch diese leicht lädierte 100USD Note wieder akzeptiert – alles gut. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Koh Rong Samloem</h2>



<p>Neujahr würden wir auf einer Insel verbringen wollen. So fand Julia eine Insel, die zwar ruhig sein, aber auch eine Partybucht haben soll, klingt perfekt. Wir buchten also zwei Nächte am Strand von M’Pay Bay beim Hostel Old Souls um anschliessend für Silvester / Neujahr in die private Bucht von Mad Monkey Hostel zu wechseln. Beim Erreichen der Insel und besonders das Hostel Old Souls kam in mir irgendwie ein heimeliges Gefühl auf – ich liebte diesen kleinen, süssen Ort. Das Wetter war perfekt und der Strand 10m von unserem Hostel entfernt war traumhaft. Zudem fanden wir hier um die Ecke DER STRAND schlechthin. Ein unberührter Traum, der sicherlich bald bebaut sein wird, aber jetzt einfach nur perfekt! Zurück zum Hostel. Der Hostelbesitzer – er will Eric Johnson genannt werden – war ein verrückter aber quicklebendiger Holländer. Vom alter her würde ich Ihn auf etwa 27 Jahre schätzen. Er hat das Hostel vor drei Jahren selbst konstruiert und gebaut, ohne grosse Vorkenntnisse vom Bau. Der Typ weiss wie man lebt und hat zugleich ein Sinn für Business. Die Tage vergingen schnell und so verschoben wir uns ins andere Hostel drei Buchten weiter um Silvester zu feiern.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-1024x768.jpg" alt="" data-id="1372" data-link="http://thebigstep.ch/k1600_img_7873/" class="wp-image-1372" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_IMG_7873.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-1024x768.jpg" alt="" data-id="1378" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2218/" class="wp-image-1378" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2218.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-1024x768.jpg" alt="" data-id="1379" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2221/" class="wp-image-1379" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2221.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-1024x768.jpg" alt="" data-id="1380" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2222/" class="wp-image-1380" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2222.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Silvester</h4>



<p>Das Mad Monkey Hostel ist bekannt für seine Lage und für die gute Stimmung. Wir wollten an Silvester an einer Party teilnehmen, darum haben wir auch dieses Hostel gebucht. Das Essen vom 30 Dezember hatte ich während der Nacht auf den 31. Dezember komplett erbrochen. Ich musste mich im halbstunden-takt übergeben und am morgen setzte der Durchfall ein. Julia hatte überhaupt keine Beschwerden und so war wohl mein Essen vom Vorabend der Übeltäter – Chickenburger und Pommes Frites. Eigentlich eine sichere Nummer da das Poulet frittiert wurde und nicht nur gebraten. Pommes Frites sind sowieso frittiert und das Brot war mehr als durch. Es war also vermutlich der Salat im Burger. Lustigerweise hatten wir immer Magenprobleme bei westlichem Essen, niemals bei lokalen Speisen. Aber das hilft auch nicht. Ich verbrachte den Tag also im Bett, dehydriert und kochend heiss. Meine Körpertemperatur machten mir und Julia am meisten Sorgen. Unsere Apotheke hatten wir im Old Souls in der anderen Bucht gelassen und sind nur mit dem nötigsten für diese drei Tage gereist – war ja klar. Wir suchten also nach Paracetamol oder Ibuprofen – einfach irgendwas, dass meine Temperatur zum sinken brachte. Schliesslich fanden wir ein Schweizer der Tabletten dabei hatte, von seinem Vater und der war Tierarzt. Er versicherte mir, dass der Wirkstoff in dieser Menge auch bei Menschen fibersenken wirke. Das Blister war unbeschädigt und bedruckt, auf Deutsch. Ich kannte das Produkt nicht aber es sah wie jede andere 500mg Tablette aus. Nachdem mich Julia mit Bananen und Cola versorge und mich mittels nassen Tücher immer wieder kühlte, half alles nichts. Ich nahm mehrere kalte Duschen, die längste dauerte 40 Minuten. Danach warf ich das Wundermittel ein. Nach 30 Minuten sankt meine Temperatur meine Gelenkten scherzten nicht mehr so stark und mein Magen schien wieder stabil. Das ging aber flott. Keine Ahnung was ich da bekam, aber dem Wundermittel sei Dank, konnte ich Silvester auf meinen eigenen zwei Beinen feiern, ohne einen einzigen Schluck Alkohol. Hallo neues Jahr! Die Tage vergingen schnell, mein Appetit kehrte zurück. Wir badeten in der Sonne und im Meer, genossen den entspannten Strand bevor wir wieder zurück ins Old Souls gingen –für einige Tage vorerst.</p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-1024x768.jpg" alt="" data-id="1373" data-link="http://thebigstep.ch/dcim-100media-dji_0048-jpg/" class="wp-image-1373" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0048.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-1024x768.jpg" alt="" data-id="1374" data-link="http://thebigstep.ch/dcim-100media-dji_0050-jpg/" class="wp-image-1374" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_DJI_0050.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-1024x768.jpg" alt="" data-id="1376" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2190/" class="wp-image-1376" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2190.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-1024x768.jpg" alt="" data-id="1377" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2192/" class="wp-image-1377" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2192.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">M’Pay Bay – Getrennte Wege</h4>



<p>Bei der Rückkehr begrüsste mich bereits beim Anlegen der Fähre wieder dieses Heimatgefühl. Zurück im Hostel beschlossen wir vorerst noch einige Tage im Old Souls zu bleiben. Anja, die beste Freundin von Julia, meldete sich bei Julia. Es stellte sich heraus, dass Anja Ferien in Thailand plante, uns quasi ein Besuch abstatten würde. Julia war sofort bereit nach Thailand zu reisen, immerhin handelt es sich um Anja! Ich war noch nicht bereit für Thailand, nicht nachdem wir gerade so ein Juwel gefunden hatten. Es war also Zeit Pläne zu schmieden, auf einer Insel, bei dem Internet genau so rar ist wie Albino Nilpferde. Wir wussten aber, dass die eine oder andere Bar für eine gewisse Tageszeit über WiFi verfügt und so konnten wir alle zwei bis drei Tage mit der Aussenwelt kommunizieren. Nach einigen Gesprächen und während eines Abendessens in unserem Lieblingsrestaurant – geführt von einem französischen Chefkoch – beschlossen wir es also fix. Julia reist 3,5 Wochen mit Anja durch Thailand und holt mich anschliessend hier auf der Insel wieder ab. Ich brauche noch Zeit auf dieser Insel und war noch nicht bereit weiter zu reisen. Der Drang nach Gleichgewicht und innerer Ruhe, der Drang wieder voller Tatendrang in den Tag zu starten fehlte mir komplett. Ich war noch lange nicht müde vom Reisen, im Gegenteil. Aber das vergangene Jahr musste ich endlich verdauen. Militär, Studium, das Aussetzen von richtigen Ferien, die Arbeit, der Pikettdienst, die Vorbereitungen für die Reise und alles was dazugehörte musste erstmals innerlich verdaut und abgeschlossen werden. Dann sind da noch die unzähligen Eindrücke von der Reise bis hierhin. Noch nie musste ich so viele neue Eindrücke, Kulturen und Sehenswürdigkeiten in einer solch kurzen Zeit verarbeiten. Für mich war klar, die Insel wir meine Homebase für die nächsten paar Wochen sein. </p>



<ul class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1024x768.jpg" alt="" data-id="1369" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2327/" class="wp-image-1369" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2327.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1024x768.jpg" alt="" data-id="1368" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2316/" class="wp-image-1368" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2316.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-1024x768.jpg" alt="" data-id="1382" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2269/" class="wp-image-1382" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2269.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-1024x768.jpg" alt="" data-id="1370" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2340/" class="wp-image-1370" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2340.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-1024x768.jpg" alt="" data-id="1381" data-link="http://thebigstep.ch/dcim100goprogopr2257/" class="wp-image-1381" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257-100x75.jpg 100w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/K1600_GOPR2257.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>.</figcaption></figure></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Verstehst du was vom Hausbau?</h4>



<p>Nur sonnentanken und schwimmen, rumlaufen und essen konnte
ich während den nächsten Wochen nicht. Ich sprach täglich mit dem
Hostelbesitzer. Er hätte mich gerne zur Unterstützung als freiwilligen Arbeiter
&#8211; Volunteer. Gratis Unterkunft, Getränke und Essen. Ich müsse von Zeit zu Zeit
in seinem Hostel aushelfen, also Bar, Küche, Check-in, Check-out und das
WC-Papier auffüllen. Hauptsächlich aber benötigt er noch Manpower und Köpfchen,
um sein Haus auf der anderen Seite der Insel zu errichten. Jeden Tag zwei drei
Stunden. What do you think man? Er wusste, dass ich von Hausbau eine grobe
Ahnung hatte und dass ich gewillt bin ihm zu helfen. Yes dude, lets do that! Es
war also genagelt. Nachdem Julia gegangen war, wollte ich noch diesen
Blogbeitrag schreiben und das wichtigste betreffend des Visas abklären. Mein
Visa läuft in zehn Tagen aus und irgendwie muss ich dieses Visa um weitere 30
Tage verlängern. Aber wir sind in Südostasien, irgendwie kriege ich dieses Kind
geschaukelt und the Crazy Dutch aka Eric wird mir dabei sicher behilflich sein.
Alleine auf dieser Insel, ohne Julia aber mit einem auslaufenden Visa und einer
Aufgabe – ich freue mich auf die nächsten vier Wochen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thebigstep.ch/blog/kampot-koh-rong-samloem/">KAMPOT, KOH RONG SAMLOEM</a> erschien zuerst auf <a href="https://thebigstep.ch">thebigstep.ch</a>.</p>
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