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	<title>JAPAN Archive - thebigstep.ch</title>
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	<description>Der Reiseblog eines Weltenbummlers</description>
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	<title>JAPAN Archive - thebigstep.ch</title>
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		<title>KYOTO, HIROSHIMA, OSAKA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 12:59:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Arigatoo gatsaimaas! Da wir uns bereits seit einigen Tagen in Japan bewegten, haben wir uns an die Gepflogenheiten gewohnt. Japan scheint uns sehr bekannt. Die Sauberkeit<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Arigatoo gatsaimaas!</h4>
<p style="text-align: justify;">Da wir uns bereits seit einigen Tagen in Japan bewegten, haben wir uns an die Gepflogenheiten gewohnt. Japan scheint uns sehr bekannt. Die Sauberkeit und der Drang nach Perfektion ist irgendwie nicht das, was wir erwarteten. Nach einem 16-Stunden-Flug sollte die Welt eine gänzlich andere sein. Das Leben sollte uns doch Fremd erscheinen – aber eben jenes Gefühl hatten wir nicht. Hat man sich an die Kultur und die Do’s und Dont’s gewöhnt, erinnert einem lediglich die Sprachdifferenz daran, dass man sich gerade auf der anderen Seite der Erdkugel befindet. Der Kick des Unbekannten oder das Spannende am Überleben war also bereits nach einigen Tag Japan weg. Japan zu bereisen ist tatsächlich keine unüberwindbare Herausforderung – im Gegenteil. Hier schlägt man sich ohne grosse Probleme mit Händen und Füssen begleitet mit einigen japanischen Sätzen und English als Backup, relativ simpel durch. Dennoch ein Land, welches bereist werde muss!</p>
<p style="text-align: justify;"> <img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/img_6165.jpg" width="4032" height="3024" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Kyoto</h4>
<p style="text-align: justify;">Die WiFi-Abdeckung in Japan ist grossartig und in praktisch jeder Umgebung verfügbar. Public- oder Free-WiFi findet man an jeder Haltestelle, bei den Sehenswürdigkeiten oder einfach entlang den Hauptstrassen. Meistens muss man eine E-Mail-Adresse hinterlegen und dann erhält man Zugang zu einigen Stunden kostenloses Internet.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/img_6190.jpg" width="4032" height="3024" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Kyoto hatten wir wieder einiges auf unsere To-Do-Liste. Die wichtigsten Punkte dabei waren das Geisha-Viertel, derBamboo-Forrest und die Torii Gates.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Geisha-Viertel in Kyoto war eine allgemeinbekannte Strasse mit vielen Teehäusern und entsprechend vielen Touristen. Der Eintritt in die nahegelegene Tempelanlage haben wir uns gespart. Nach den bereits unzähligen Tempelbesuchen hatten wir kein Bedürfnis auch diese Anlage zu begehen, besonders da sie kostenpflichtig war und wir nicht wirklich eine Ahnung hatten, für was diese Anlage wohl stünde. Also zurück zu den Geishas. Wir schlenderten die Strassen und Seitengassen rauf und runter als uns plötzlich eine Geisha entgegenstolzierte. Das Gesicht komplett in weiss gepudert, die Haare hochgesteckt, eingehüllt in einem violetten seidenen Kimono und auf klotzigen, traditionellen Holzschuhen passierte sie uns also. Wir waren in diesem Moment so baff, dass wir uns nicht trauten ein Foto von ihr zu schiessen. Der Anblick war imposant und wird mir in Erinnerung bleiben. Nach diesem Highlight verliessen wir das Viertel bereits und machten uns auf den Weg ins nächste Ramen-Restaurant um unseren Hunger zu stillen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bamboo-Forrest ist ein Wald voller Bamboo. Eigentlich nichts spezielles, aber der Anblick dieses Waldes ist schon sehenswert. Danke Instagram und Co. ist dieser Ort ein Touristenmagnet und entsprechend gut besucht. Ein schönes Foto mit möglichst wenigen Touristen drauf zu schiessen ist praktisch unmöglich. Ich erlaube es mir daher öfter ein behind-the-scenes Bild zu schiessen. Wir besuchten den Wald also und schossen dabei einige passable Fotos mit nicht allzu vielen anderen Besuchern drauf. Der Wald war schnell durchquert und so machten wir uns auf einen Spaziergang raus aus dem Wald und rauf auf den Hügel. Die Anzahl der Besucher verringerte sich schlagartig. Gut für uns. Wir haben uns also umgesehen und noch den einen oder anderen schönen Aussichtspunkt gefunden. Kaum andere Besucher waren zu sehen, weshalb wir die Aussicht ohne Stress geniessen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/bamboo.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/bamboo-2.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Da der Bamboo-Forrest keinen ganzen Tag in Anspruch nahm, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zu den bekannten Torii-Gates. Diese orange-schwarzen Tore trifft man in Japan vor religiösen Tempelanlagen an. In Kyoto gab es einen Waldweg, der von unzähligen Torii-Gates begleitet ist. Auch hier war es mit Menschen geflutet. Wir entschlossen uns bis zur Bergspitze hinaufzulaufen und hofften auf menschenleere Abschnitte. Es dauerte seine Zeit aber je später es wurde und je weiter wir liefen, desto weniger Besucher waren anzutreffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/torii.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/torii-2.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/torii-3.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/torii-4.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir schossen also unsere Handvoll guter Fotos bevor wir uns auf eine Aussichtsplattform begaben, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Dieser wunderschöne Spot haben wir auf dem Weg nach oben aufgeschnappt, als ein älterer Herr diesen einem jüngeren Paar vorschlug – Arigatoogatsaimaas (Sinngemäss: vielen herzlichen Dank!). Als es eindunkelte machten wir uns bald auf den Rückweg in unser Hostel. Ein warmer Kaffee-ToGo wäre jetzt perfekt, trotzdem verzichteten wir aus gutem Grunde darauf. Wir haben in einigen Restaurants oder Shops versucht einen guten oder auch nur geniessbaren Kaffee zu finden. Wohlbemerkt, wir sind nicht eitel was den Kaffee angeht. Aber egal wo wir einen Kaffee oder Cappuccino bestellt war dieser einfach hässlich, ich kann es nicht anders beschreiben. Ich stelle absolut keine hohen Ansprüche an Kaffee, er soll einfach nur geniessbar sein, aber tatsächlich konnte ich dies von praktisch keinem der getrunkenen Kaffees behaupten. Die einzige Ausnahme war ein Kaffeehaus in Hiroschima, welches eine Kaffee-Kolbenmaschine hatten und diese Bestie auch tatsächlich zu bedienen vermochten. In den 14 Tagen Japan und nachgefühlten 20 Kaffees war darunter also tatsächlich genau ein Kaffee geniessbar &#8211; eine eher magere Bilanz. Nun gut, dafür wissen die Japaner wie man Sushi und Nudeln zubereitet. Man kann wohl nicht immer gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als schönes Erlebnis empfand ich die Fahrradtour auf eigene Faust durch Kyoto. Die Fahrräder in unserem Hostel waren alle vergriffen, also machten wir uns auf die Suche nach anderen Anbietern. Ein Fahrradverleih mit ausgezeichneter Bewertung befand sich unmittelbar um die Ecke. Nach einer Einführung über das Verhalten und Parkieren der Fahrräder schnappten wir unsere Drahtesel samt Stadtkarte und fuhren durch Kyoto. Wir hatten uns dazu entschieden, den Fluss aufwärts zu fahren. Am Ende soll es ein schöner botanischer Garten und diverse Tempelanlagen haben. Also auf den Sattel und los. Den botanischen Garten haben wir uns gegönnt und es war eine willkommene Abwechslung zur Grossstadthektik. Nach dem Besuch einer weiteren Tempelanlage genossen wir für kurze Zeit die Ruhe am Fluss ehe wir wieder zurück zum Hostel fuhren. Ein tolles Erlebnis welches ich jedem empfehlen würde.</p>
<p style="text-align: justify;"> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/kyoto-5.jpg" width="1597" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/kyoto-4.jpg" width="1597" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/kyoto.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/kyoto-2.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Hiroshima</h4>
<p style="text-align: justify;">Eine Stadt mit Geschichte. Wir wussten, dass wir Hiroshima besuchen müssen, aber wollten nicht zu viel Zeit in dieser verbringen. Wir reisten also von Kyoto mit dem Zug nach Hiroshima. Den Tag verbrachten wir damit das Museum und das A-Bomb-House zu besuchen. Beim Anblick des A-Bomb-Houses lief es mir kalt den Rücken runter. Unglaublich was sich vor fast 75 Jahren abgespielt haben muss. Als wir anschliessend das Museum besuchten, überkam mich dieses Gänsehaut-Gefühl wiederholt. Die Geschichten und Bilder waren so ehrlich und unzensiert wie es sich gehörte. Man vermochte die Verbitterung der Japaner über jenes Ereignis zu spüren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-2-1.jpg" width="1600" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-3.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-4.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-6.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-5.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Tiefbeeindruckt machten wir uns auf den Weg zu unserem Couchsurfer-Host. Julia schlug vor, dass wir nur eine Nacht in Hiroshima verbringen würden, dafür aber bei einem Einheimischen couchsurfen sollen. Beim couchsurfen bietet ein Host einem Gast eine Couch oder sogar ein Bett an und zwar kostenlos. Wir fanden etwa 2 Wochen im Voraus einen Host der auch gut Englisch sprach und uns gerne aufnahm. Seine einzige Bitte war, dass wir ein Ramen in seinem Restaurant probieren würden. Perfekt, für das Abendessen war also bereits gesorgt. Wir wurden direkt in eine 3 oder 4 Generationenwohnung eingeladen wo wir uns der gesamten Familie vorstellten. Die Atmosphäre war herzlich und die 4-bzw. 6-jährigen Kinder der Schwester unseres Hosts zeigten uns, die Kunst des Origamis. Wir hatten einen riesen Spass.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-10.jpg" width="1600" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/a92e5347-0014-4160-a27c-872fbf4a4461.jpg" width="1600" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir die Ramen genossen und die Origami-Lektion beendeten, sehnten wir uns nach Schlaf. Der ereignisreiche Tag musste erstmals verdaut werden. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von der Gastfamilie und machten uns auf den Weg, die nahegelegene Insel Miyajima, mit dem weltbekannten Torii-Gate im Wasser, zu besuchen. Auch diese Attraktion war wie erwartet menschenüberflutet, aber eben, wenn man schon mal dort war, wollte man diese trotzdem besuchen. Auf der Insel liefen auch Rehe umher, was gewöhnungsbedürftig auf uns wirkte. Nun gut, vermutlich einfach eine Touristen-Attraktion mehr. Auf dem Rückweg zum Bahnhof wurde mir erstmals wirklich bewusst, dass diese Stadt, sowie sie aktuell dastand, erst in den letzten Jahrzehnten gebaut wurde. Direkt nach dem Atombombenabwurf im Jahre 1946 stand hier nichts mehr &#8211; bis auf einige wenige Ausnahmen wie das A-Bomb-House. Ansonsten war hier schlagartig Wüste, alles weggefegt. Doch nun steht hier eine Stadt, als wäre nie etwas gewesen. Beeindruckend.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-8.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-9.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/hiroshima-7.jpg" width="1800" height="1200" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Osaka</h4>
<p style="text-align: justify;">Von Hiroshima gelangen wir über Kyoto mit dem HyperFastTrain namens Shinkansen nach Osaka. Die Shinkansen waren zum Glück in unserem JR-Pass inkludiert, lediglich die Platzreservierungen mussten wir kostenlos persönlich anmelden gehen. Der Innenraum uns das Gefühl in einem Shinkansen erinnert sehr stark an ein Flugzeug. Zugeteilte Plätze, entsprechend gekleidetes Zugpersonal, Stromsteckdosen an jedem Platz, oft auch mit Free WiFi im Angebot und das Gefühl bei Highspeed ist vergleichbar mit dem Abheben in einem Flugzeug. Nur die Sitze sind nicht gleich und haben den Hauch eines Business-Class Seat – komfortabler Luxus. Wir nutzten wo nur möglich den Shinkansen, besonders bei langen Strecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/osaka.jpg" width="2133" height="1200" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/img_5925.jpg" width="4032" height="3024" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Osaka angekommen, suchten wir wie immer unser Hostel und erkundeten unser Quartier. Ausser der Nähe zum Bahnhof war hier nichts speziell. Osaka soll bekannt dafür, eine Partystadt zu sein. Wir fühlten uns am Abend manchmal eher wie in einem Rotlicht-Viertel. Nun gut, wir machten das Beste daraus. Am ersten Abend verabredeten wir uns mit einigen Freunden, welche wir im Hostel in Kyoto kennengelernt hatten. Nach dem Nachtessen und einigen Drinks ging es für uns auch wieder zurück ins Hostel. Julia hatte während jenen Tagen in Osaka starke Halsschmerzen bekommen, weshalb wir die folgenden Tagen damit verbrachten die Halsschmerzen zu kurieren, Wäsche zu waschen, Buchungen zu kontrollieren, Tagebuch nachzuführen und uns Mental auf die Einreise nach China vorzubereiten. Der Tag war also gekommen, an dem wir uns auf den Weg nach Osaka Airport machten um unseren Flug nach China zu schnappen. Fertig lustig nun sollte es losgehen mit dem Abenteuer – China we are on our way!</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/osaka-2.jpg" width="1600" height="1200" /></p>
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		<title>TOKYO, SHIMOYOSHIDA, TAKAYAMA</title>
		<link>https://thebigstep.ch/blog/tokyo-shimoyoshida-takayama/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 12:23:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ASIA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konichiwa! Nachdem Abheben in Genf kam ein wohltuendes, warmes Gefühl in mir auf. Es war anders als ich es erwartete. Angst hatte ich keine, vielmehr<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Konichiwa!</h4>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Abheben in Genf kam ein wohltuendes, warmes Gefühl in mir auf. Es war anders als ich es erwartete. Angst hatte ich keine, vielmehr das Gefühl, wie wenn man bei der Achterbahn nach langem Warten endlich in der ersten Reihe der Bahn einsteigen kann und dabei gleich zweimal fahren darf. Ja, etwa so fühlte es sich an.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem 16 Stunden Flug von Genf über Dubai nach Tokio, haben wir es nun endlich ins Land der aufgehenden Sonne geschafft. Nachdem wir problemlos die Einreisekontrollen passierten, machten wir uns mit dem japanischen U-Bahn System vertraut. Wir besassen einen Japan Railpass, eine Art GA, welches uns 14 Tage kostenlose Fahrt auf dem japanischen Hauptbahnnetz JR gewährte. Das Bahnsystem der Japaner ist unvergleichbar mit allem was ich bis anhin erlebt hatte. Es ist effizient, logisch und doch sehr simpel gehalten. Alle Japaner halten sich an die allgemeingültigen Regeln. Die wichtigsten Regeln wären: Gegangen wird überall auf der linken Seite, in der U-Bahn wird nicht gesprochen, du sollst wo immer möglich aufschliessen, aufs Smartphone wird permanent gestarrt bzw. darauf gespielt, Lächeln ist ok aber bitte leise und auf keinen Fall sollst du niesen oder dir die Nase putzen. Voila das 1&#215;1 des U-Bahnfahren wahr verstanden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6140.jpg" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-997" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6110-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Tokio</h4>
<p style="text-align: justify;">Unser erstes Hostel in Tokyo hatten wir schnell gefunden. Nachdem wir uns das erstes Ramen, eine japanische Nudelsuppe mit Schweinefleisch bedeckt, gönnten, war schlafen angesagt. In Tokio paukten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in den wenigen Tagen die wir hatten durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleich am ersten Tag besuchten wir ein Sumo-Restaurant. Wir erhielten eine Erklärung zur Geschichte und zum Sport direkt von ehemaligen Sumo-Kämpfern. Danach genossen wir ein traditionelles Sumo-Essen. Gestärkt und gut gelaunt besuchten wir den SkyTree, ein Turm mit Überblick über Tokio. Ja, Tokio ist riesig.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-999 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5937-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1000" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5936-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1001" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5956-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Während den Tagen in Tokio besuchten wir gewollt oder per Zufall unzählige Pagoden, Tempeln und Tori-Gates. Japaner verfügen über unzählige Parks, welche eine angenehme Abwechslung zum Stadtleben bieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf meiner Bucketlist war die Überquerung der Shibuya-Kreuzung ganz weit oben. Der Tag war also gekommen, an dem wir uns ins Shibuya-Viertel aufmachten. Mit einem breiten Grinsen in Shibuya angekommen, ging es mit grossen Schritten raus aus der U-Bahnstation voller Vorfreude schnurgerade in die falsche Richtung. Julia, die über einen exzellenten Orientierungssinn verfügt, musste meine eingeschlagene Richtung anpassen und lotste uns nun ohne Umweg zum Hotspot- Und da war sie, die weltbekannte Shibuya-Kreuzung. Zu meinem Erstaunen war sie kleiner als erwartet, egal. Links eingereiht schauten wir gespannten auf den Countdown der Fussgängerampel, guckten uns ein letztes Mal um bevor es endlich soweit war – Oli lief am 10. Oktober 2018 um 10:46 erstmals– (gefolgt von gefühlten 47 weiteren) Mal über die Shibuya-Kreuzung &#8211; CHECKED! Durch Zufall entdeckten wir danach einen Aussichtspunkt mit freier Sicht auf die Shibuya-Kreuzung, bei den keine anderen Touristen waren. Also rauf auf das Rooftop um auch von oben nochmals ein Shot der Kreuzung zu schiessen, bevor wir das Viertel erkundeten. Shibuya ist mit nichts vergleichbar und lebt gefühlt 10 Jahren in der Zukunft. Spielautomaten, Smartphones und Zeichentrickfiguren prägten das Viertel.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1002" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6006-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1004" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009.jpg" width="2133" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009.jpg 2133w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-300x169.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-768x432.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-1024x576.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-260x146.jpg 260w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-50x28.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6009-133x75.jpg 133w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:2133px) 100vw, 2133px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1003 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219.jpg" alt="" width="1597" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219.jpg 1597w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-768x577.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-1024x769.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-194x146.jpg 194w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6042-e1543138581219-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1597px) 100vw, 1597px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Toiletten in Japan sind anders als erwartet – nämlich HighTech! Der WC-Ring ist vorbeheizt, der Deckel öffnet sich oft von selbst und zu jedem Topf gibt es eine Fernbedienung. Die Funktionen, welche mit der Fernbedienung auszuwählen sind, lassen Toiletten-Papier überflüssig werden – ich denke das bringt es auf den Punkt. Nicht selten ist auch Musik und das passende Licht eingebaut, sodass ein Geschäft auf dem Tron zu einem kleinen Abenteuer wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Sich in der Stadt zu bewegen und Kreuzungen zu überqueren ist speziell – es ist ruhig! Und dabei spreche ich von der Weltmetropole Tokio! Auf der Strasse wir nicht laut gesprochen, alle die nicht uns anstarren, starren auf die Smartphones. Die Fahrräder sind meist E-Bikes und weit über die Hälfte der Autos und Busse haben einen Elektroantrieb. Ich würde fast wetten, dass das Hupen mit einer Busse bestraft würde.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1005 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_5989-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1006 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249.jpg" alt="" width="1597" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249.jpg 1597w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-768x577.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-1024x769.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-194x146.jpg 194w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6164-e1543485513249-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1597px) 100vw, 1597px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Da wir uns in Japan befanden war Sushi ein weiterer Punkt auf meiner To-Do-Liste. Es gab entweder das klassische Sushi Restaurant, beidem die einzelnen Nigiri oder Sashimi bestellt werden konnten oder das Sushi-Belt-Restaurant, auch bekannt als Rollband-Sushi. Wir besuchten beides. Zuerst ein Restaurant in Akihabara und einige Tage später ein Sushi-Belt. Das Restaurant war mit dem Rollband-Sushi nicht zu vergleichen und für mich tatsächlich ein Highlight. Für umgerechnet CHF 15.—pro Person genossen wir also unser Mittagessen. Es war interessant zu erfahren, dass Japaner grundsätzlich erwarten, dass westliche Touristen mit Stäbchen nicht viel anfangen können, schon gar nicht Sushi oder Reis essen. Einige Tage später setzten wir uns also in diesem Sushi-Belt-Restaurant in Tokio neben eine Mutter &#8211; ich nenne Sie Marymoto – die mit ihrem Sohn namens Goku dort war. Wir bemerkten, dass wir offensichtlich von Marymoto und Goku belächelt wurden. Für uns nichts Neues. Da wir der Kunst der Essstäbchen mächtig waren, liess ich keine Zeit verstreichen Marymoto und Goku eines Besseren zu belehren. Ich schnappte mir das erste Lachs-Nigiri ab dem Band, platzierte wie es sich gehört zwei Tropfen Sojasauce auf den Fisch, klemmte ohne zu zucken das Prachtstück zwischen die Spitzen meiner Essstäbchen, führte den delikaten Happen mit einer beachtlichen Leichtigkeit zu meinen Mund und verzerrte es genüsslich. Ich doppelte gleich nach, Griff mit einer dafür vorgesehenen Zange in die Box voller Ingwer-Streifen lud mir eine beachtenswerte Portion auf meinen Teller. Sofort zuckte ich filigran ein Stück Ingwer aus meinem Vorratshaufen raus und schwupp war auch dieser Streifen weg. Zu keinem Zeitpunkt war auch nur der Hauch von Unsicherheit präsent. Ja Marymoto, an deiner Stelle hätte ich mir auch ein grosser Schluck vom kostenlosen Grüntee gegönnt. Auch der Unterkiefer von Goku muss in diesem Moment ausgerenkt oder 35kg gewogen haben, zumindest anhand des offenen Mundes zu beurteilen. Wir tauschten ein höfliches Nicken aus und fuhren mit dem Verzehr weiterer Sushi-Köstlichkeiten fort.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1007 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6161-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1008" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076.jpg" width="1600" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076.jpg 1600w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-300x225.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-768x576.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-1024x768.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-195x146.jpg 195w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-50x38.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_6076-100x75.jpg 100w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Mt. Fuji</h4>
<p style="text-align: justify;">Wir wussten, dass wir den Mount Fuji besuchen wollte, waren uns aber unschlüssig wie oder von wo. Da wir uns Berge von der Schweiz her gewohnt waren, hätte es keinen Sinn gemacht, einen Hike zu starten. Wir entschieden uns darum einen schönen Aussichtspunkt mit möglichst freiem Blick auf den Fuji zu suchen. Wir entschieden uns für Shimoyoshida, welches gefühlte 2 Zugstunden von Tokio entfernt ist. Es ist ein bekannter Spot und entsprechend touristisch. Grundsätzlich hüllt sich der Fuji im Oktober in Nebel. Freie Sicht auf den Berg ist zu dieser Zeit eher eine Ausnahme. Wir hatten Glück. In Shimoyoshida angekommen, liefen wir zur Aussichtsplattform hoch &#8211; welche sich direkt neben einer Pagode befinden – und hatten komplett freie und klare Sicht auf den mächtigen Berg. Der Anblick eines Berges war uns nicht fremd. Aber der Fuji ist speziell, da er keiner Kette angehört und praktisch bis ins Tal ausläuft. Die obligaten Fotos waren geschossen und nach einiger Zeit im Wald um die Pagode, machten wir uns auch bereits wieder auf den Rückweg. Diese Anreise und Rückreise war in unserem Japan Railpass inkludiert, sodass wir keine Transportkosten für diesen Tagesausflug aufwenden mussten, fair.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1009" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664.jpg" width="1800" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664.jpg 1800w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-300x200.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-768x512.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-1024x683.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-219x146.jpg 219w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-50x33.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0664-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1800px) 100vw, 1800px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1011 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654.jpg" width="1800" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654.jpg 1800w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-300x200.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-768x512.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-1024x683.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-219x146.jpg 219w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-50x33.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0654-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1800px) 100vw, 1800px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1010 size-full" src="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617.jpg" width="1800" height="1200" srcset="https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617.jpg 1800w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-300x200.jpg 300w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-768x512.jpg 768w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-1024x683.jpg 1024w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-219x146.jpg 219w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-50x33.jpg 50w, https://thebigstep.ch/wp-content/uploads/k1600_img_0617-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 700px, (max-width:1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Takayama</h4>
<p style="text-align: justify;">Nach einigen sehr ereignisreichen und anstrengenden Tagen in Tokio, gönnten wir uns zwei Tage Ruhe in Takayama. Takayama ist eher in Dorf als eine Stadt und befindet sich an einem kleinen Fluss und umgeben von Hügeln fernab von der menschenüberfluteten Metropole. Wir übernachteten in einem Guesthouse. Ein Haus, indem der Besitzer und dessen Frau und Kind ebenfalls wohnten, jedoch abgekoppelt von den Schlafräumlichkeiten der Gäste. Das Haus war warm, kuschelig und heimelig. Die Besitzer waren überaus herzlich und gesprächig. Der Mann war ein Marathonläufer, was auch an den Fotos und Startnummern, welche die Esszimmerwände tapezierten, zu erkennen war. Die Frau sprach ein sehr gutes Englisch und zeigte uns auf der Mappe die schönsten Plätze im Dorf. Wir fühlten uns Pudelwohl. Wir erkundeten das Dorf, liefen den uns empfohlenen Rundgang ab, besuchten den Markt und saugten die wohltuende Atmosphäre wie ein Schwamm auf. Der nächste Halt war Kyoto, das Hostel war bereits gebucht, die Zugtickets in unserem Besitz und die Backpacks gepackt. Auf geht’s nach Kyoto!</p>
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